Affinity Photo für OSX

Affinity Photo Cover

Nach einer ausgedehnten Beta Phase ist der Photoshop Konkurrent Affinity Photo jetzt im Mac App Store aufgelaufen.
Der Foto-Editor bietet einen enormen Funktionsumfang setzt auf ein schnelles Arbeitstempo und zielt auf den professionellen Anwender. Aktuell gibts die Software zum Einführungspreis.

12.07.2015

Nach dem Erfolg des ebenfalls aus dem Hause Serif Labs stammenden Grafik-Design Programms Affinity Designer waren die Erwartungen an den Photoshop Konkurrenten sehr hoch.
Die jüngst erschiene fertige Version 1.3.1 machte schon in der öffentlichen Beta Version einen hervorragenden Eindruck und wirkt jetzt zum Launch bereits richtig ausgereift.
Die Macher haben über die letzen Monate intensiv mit den Beta Testern kommuniziert und Affinity Photo so maßgeblich auf das User Feedback hin optimiert. Insgesamt haben die Entwickler gut fünf Jahre an der Software gearbeitet.

Dieser Aufwand hat sich gelohnt, denn Affinity Photo bietet alles was fortgeschrittene Benutzer von einer Software zur Bildbearbeitung erwarten dürfen.

Develop-DE

Die Software bietet selbstverständlich die Arbeit mit Ebenen, Masken, Unschärfe, Farbe und Schattenfiltern an, das alles auf Wunsch “non-destructive”.
Affinity Photo geht mit RAW Dateien um und bietet ein Umfangreiches Farbmanagement inklusive CMYK Unterstützung.

Die üblichen Retuschier-Werkzeuge sind ebenfalls mit an Board, gruppieren sich um das zu bearbeitende Bild, und lassen sich ähnlich wie in Photoshop auf ein beliebiges Layout anpassen.

Photoshop Umsteiger sollten sich recht schnell in Affinity Photo zurechtfinden. Zudem lassen sich Pinselvorgaben und Farbpaletten von dort importieren.

Hier einige der wichtigsten Funktionen von Affinity Photo im Überblick:

  • Unterstützung von Photoshop- und RAW-Dateien
  • Farbräume RGB, CMYK, Graustufen und LAB mit 16 Bit pro Kanal
  • Ebenen, Ebenengruppen, Filterebenen, Anpassungsebenen, Masken
  • Skalieren von Ebenen ohne Qualitätsverlust
  • Werkzeugpalette für Vektorzeichnungen und Textbearbeitung
  • Bildbearbeitung mit Einstellungen für Belichtung, Schwarzpunkt, Klarheit, Leuchtkraft, Weißabgleich, Schatten, Lichtern und mehr
  • Abwedeln, Nachbelichten, Klonen
  • Pinsel zum Entfernen unerwünschter Objekte
  • Korrektur von diversen Objektivfehlern
  • Verzerren, Verfremden etc.

Warum Umsteigen?

Gegenüber Adobe Photoshop hat Affinity Photo den großen Vorteil, das man kein Abo abschließen muss um es zu benutzen.
Eine Dauerlizenz von Affinity Photo beinhaltet alle in der Zukunft kommenden Updates.
Abgesehen davon hält die Software vom Funktionsumfang mit Photoshop mit und steckt andere Konkurrenten wie Pixelmator locker in die Tasche.

Liquify-DE

Wer sich noch nicht tiefergehend mit Bildbearbeitung auseinandergesetzt hat setzt mit dem Einstieg in Affinity Designer ebenfalls auf das richtige Pferd, auch wenn es noch kein wirklich gutes Handbuch gibt zu diesem Zeitpunkt.

Auf der Seite der Hersteller finden sich jedoch schon einige Video-Tutorials die den Einstieg erleichtern.
Ich persönlich würde mich über eine möglichst baldige Unterstützung der Macphun Editier-Werkzeuge als Plugin freuen.

Affinity Photo (Mac App Store Link) ist derzeit (bis zum 23. Juli 2015) noch zum Einführungspreis von 39,99 € zu haben. Danach wird der Preis auf 49,99 € angehoben.

 

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