Ao Nang: Thailands El Arenal

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Um dem Regen auf Ko Phangan zu entkommen sind wir aus Neugier mal wieder nach Ao Nang in Krabi gefahren. Sollte es hier weiter regnen, was es bis jetzt tut, gibt es hier zumindest ein paar mehr Geschäfte zum Zeit vertrödeln. Außerdem interessierte mich schon ein wenig wie sich “Ao Nang” das Thailand für Pauschalreisende, in den letzten Jahren so verändert hat!

Da sind wir nun, leicht feucht von der schaukligen Überfahrt aus Ko Phangan vor der großen Mc Donalds Filiale, dem Mittelpunkt der touristischen Aktivität in Ao Nang, welches von einigen Reisenden etwas zynisch auch als “El Aonal” bezeichnet wird.
Ganz falsch ist dieser zweifelhafte Titel wohl nicht, denn hier fühlt sich wirklich alles etwas anders an.
Die erwähnte Filiale mit dem goldenen M ist natürlich nur eine Säule des amerikanischen Fast-Food Quadrates und ergänzt Burger King, Starbucks und Subway.
Saubere Bürgersteige, Tuk Tuk Fahrer mit Registriernummern auf ihren neonfarbenen Warnwesten und ein TUI Informationscenter mitten auf der Promenade fallen mir ins Auge. Hier wird das Essbesteck in Bechern mit heißem abgekochtem Wasser auf den Tisch gestellt und die Strandliegen werden Wochenweise vermietet.

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Bei den Regengüssen heute, die schon wieder Stunden andauern, ist natürlich nix los am Strand.
Doch ob bei Sonne oder Regen: in Ao Nang findet das Thailand statt, was uns TUI, Expedia und Co. verkaufen.
Das dies nach wie vor bestens funktioniert können wir gerade erleben. Es ist voll hier fast alle Unterkünfte sind ausgebucht und obwohl das Wetter bescheiden ist sieht man jede Menge Urlauber auf den Straßen, in den unzähligen Restaurants und den Deja vus provozierenden Souvenierläden. Was für den einen genau das Richtige ist, mag für den anderen nur eine Kulisse des Normalbetriebes im Rest des Landes sein. Herausfinden muss das jeder selbst. Interessant zu beobachten ist allemal wieder.

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