Blendle: Neues Startup tritt an um (mal wieder) den Journalismus zu retten!

Blende Cover

Blendle, die aus Holland stammende Idee für einen virtuellen Zeitschriften-Kiosk, in dem einzelne Artikel gekauft werden können, feiert heute ihre Deutschland Premiere.
Die neue Paywall für journalistische Inhalte will alle Zeitschriften und Zeitungen unter einem Dach vereinen.

14.09.2015

Wir haben schon vieles kommen und gehen sehen, wenn es darum geht den Papier-Journalismus ins digitale zu übersetzten.
Während beispielsweise der Zeitungskiosk unter iOS alles andere als ein Erfolg ist und Ideen wie die der Krautreporter eine ungewisse Zukunft haben, konnten sich digitale Formate des Springer Verlages oder einiger regionaler Tageszeitungen inzwischen sogar ganz gut etablieren.

Mit dem Deutschland Start von Blendle, könnte das Geschäft durchaus nochmal aufgemischt werden.

Blendle 2

Mit einem Blende Account ist es möglich die aktuellen Ausgaben vieler Tageszeitungen und Zeitschriften durchzuschauen und pro Artikel zu zahlen.

Wer kennt nicht das Gefühl, eine Zeitung oder Zeitschrift einmal nur wegen diesem einem Artikel gekauft zu haben, oder die Seiten schnell und heimlich in der Bahnhofsbuchhandlung überflogen zu haben.

Blendle

Mit Blendle lassen sich solche Artikel nun für ein paar Cent einzeln kaufen.
Mit dabei sind bereits eine Menge Tageszeitungen und Zeitschriften aus vielen Ressorts. Mir persönlich fehlen noch einige Musikzeitschriften, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Wer sich neu Anmeldet erhält erstmal 2,50 Euro startguthabend zum ausprobieren. Bereits bestehende analoge Zeitungsabos können mit dem Dienst verknüpft werden und ermögliche das kostenfreie digitale Lesen über Blendle.
Eine ziemlich gute Idee das Ganze, hoffentlich entwickelt sich was draus!

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