Brainprint: Hirnwellen als Passwort der Zukunft

Brainscan

Das klingt wirklich nach Science Fiction, ist es aber gar nicht.
Tatsächlich haben Forscher der Birmingham University kürzlich ein Paper veröffentlicht, indem sie die Hirnströme von 45 Probanden als mögliches  Identifikationsmerkmal  für Einlogg-Vorgänge qualifiziert haben.

06.06.2015

“Brainprint” heisst die Studie, die die Forscherin Sarah Laszlo und ihr Team im akademischen  Magazin Neurocomputing veröffentlicht haben.

Die Probanden mussten eine Liste mit verschiedenen Akronymen studieren, also Abkürzungen wie z.B. FBI oder DVD.

Die Forscher fanden heraus, dass bei jedem Versuchsteilnehmer eine leicht unterschiedliche Reaktion in vorm von Hirnströmen ausgelöst wird.
Ein vom Team entwickeltes Computersystem ist in der Lage, diese Hirnwellen rückwirkend wieder den Personen zuzuordnen, das klappte in 94 % der Fälle.

Diese Erkenntnis soll zukünftig in Sicherheitssystemen zum Einsatz kommen und könnte Fingerabdruck-Sensoren oder Retina Scanner ablösen, denn sie hat entscheidende Vorteile ihnen gegenüber.

Einen Fingerabdruck, kann man beispielsweise einfach Stehlen. Das ginge zwar auch mit der Aufzeichnung einer Hirnwelle, doch sollte die passieren, wird einfach ein neues Akronym zur Autorisierung festgelegt, welches dann wieder eine individuelle Hirnreaktion (Passwort) benötigt.
Einen neuen Fingerabdruck kann man sich eben nicht so einfach besorgen.

Bis sich solche Technik in unsere Alltags-Gadgets wiederfindet dürfte wohl noch so einiges an Zeit verstreichen, dennoch finde das wirklich beeindruckend .
(via Eureka Alert)

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