Der Nutzen des Aberglaubens!

Aberglaube

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Wer heute das Wort Aberglauben hört, der denkt unweigerlich an schwarze Katzen, Leitern unter denen man nicht hindurchgehen soll oder an die Zahl dreizehn.

All das ist übrig geblieben von einem Wort, dass seinen Ursprung bereits im Mittelalter hat. Die christliche Kirche des 15. Jahrhunderts bezeichnete damals mit Aberglauben so etwas wie den „Abfall“ vom wahren Glauben, also Dinge wie der Glaube an Zauberer, magische Amulette, heilige Bäume oder Ähnliches. Kurz: der Glaube an all das, was sich nicht mit den Lehren des Klerus nicht vereinbaren lies.

Endeten allzu abergläubische Zeitgenossen seinerzeit schnell mal als Hexe oder Heiden auf dem Scheiterhaufen oder wurden mit anderen unschönen Mitteln der Inquisition verfolgt, sind es heute glücklicher Weise höchstes noch abschätzige Blicke des Umfeldes, die ein abergläubischer Mensch im schlimmsten Falle hin und wieder erdulden muss.

Abergläubische Folklore, wie die bereits oben erwähnte schwarze Katze, Freitag der 13. oder Ähnliches werden inzwischen längst gesellschaftlich ironisieret und belächelt, auch wenn der eine oder andere insgeheim vielleicht doch noch ein wenig daran glauben mag und am Freitag dem 13. lieber zuhause bleibt.

Letzten Endes bleiben es die extravaganten Ticks des Alltags, die 2015 noch für aufsehen sorgen. Und ein besonderes aufsehen erregen diese, wenn es auch noch bekannte oder erfolgreiche Menschen sind, die abergläubischen Ticks aufliegen.
Wenn wir lesen, dass z.B. Coldplay Sänger Chris Martin sich unmittelbar vor jedem Gig die Zähne putzt (weitere Beispiele zeigt z.B. dieses Video), damit seine Stimme den richtigen Ton trifft, werden wir schnell hellhörig.
Vielleicht hilft das ja wirklich, möchten man denken. Schließlich ist der Popsänger ja weit gekommen, mit seiner rituellen Praktik.

Egal wo, ob in Sport, Glücksspiel, Showbusiness oder oder der Geschäftswelt, überall trifft man auf Leute, die ihren Erfolg zumindest ein bisschen auf eine dem Kern nach abergläubische Handlungsweise zurückführen.

Das Eishockey Team Detroit Red Wings hat zum Beispiel einen Tintenfisch zu ihrem Maskottchen gemacht nachdem Fans einmal einen Tintenfisch aufs Eis geworfen haben und sie prompt gewonnen haben. Glücksspieler sind besonders abergläubisch und so hatte der deutsche Pius Heinz zum Beispiel zu einem großen Pokerturnier immer seinen weißen Hoodie an – und gewann prompt eine Millionensumme… Wer also demnächst einmal bei Online Anbietern wie Tipico, 32Red oder Web Slot Casino spielt, der kann ja auch einen weißen Hoodie anziehen, um Glück zu haben (oder wahlweise wie Pokerspieler Johnny Chan eine Orange auf den Tisch legen). Für Theaterfreunde gibt es einige Regeln zu beachten (man soll angeblich im Theater nicht pfeifen), um Unglück abzuwenden. Aber auch Geschäftsleute sind vor Aberglauben nicht sicher und es kam schon so der eine oder andere Vertrag nicht zustande wegen der verflixten Dreizehn

Ob also was dran ist oder nicht, ob Aberglaube nichts anderes als Irr- oder Abfallglaube ist oder der Stein der Weisen, spielt vielleicht gar keine so große Rolle.
Mit ein paar kleinen Alltags-Ticks scheint der Weg zum Erfolg zumindest etwas leichter zu sein.

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