Die Petronas Twin Towers in Kulala Lumpur

Vom Gipfel des einen Towers die Sicht auf den Gegenüberliegenden Turm
Vom Gipfel des einen Towers die Sicht auf den Gegenüberliegenden Turm

Kulala Lumpur von den Einheimischen meist einfach nur KL genannt, ist aus vielen Gründen einen Besuch wert. Die malaysische Hauptstadt gehört definitiv zu meinen Lieblingsgroßstädten  in Asien, da man sehr viel zu Fuß erreichen kann und es trotzdem ein gutes öffentliches Verkehrssystem gibt. Die Stadt ist ein  Schmelztiegel verschiedener Kulturen und in den einzelnen Stadtteilen geht es völlig unterschiedlich zu.

Natürlich hat KL auch so einige imposante Bauwerke zu bieten. Im wahrsten Sinne des Wortes herausragend sind dabei unscheinbar die Petronas Twin Towers. Das ehemals höchste Gebäude der Welt, hat zwar inzwischen den Status des Superlativs verloren (soweit ich weiss steht das höchste Gebäude inzwischen in Dubai), dennoch ist es nach wie vor ein “must see” und sollte von keinem Malaysia-Reisenden verpasst werden.

Um das 452 Meter höhe Gebäude besichtigen zu dürfen, braucht  man zunächst mal einen Termin. Wir waren einen Tag im voraus da und reihten uns in die Liste der wartenden Besucher für den Folgetag ein. Der Zeitplan ist Straff und Interessierte werden im Stundentakt, in Gruppen von ca. zehn Leuten durch das Gebäude geführt. Der Preis für das Ticket lag umgerechnet ungefähr bei zwölf Euro, was dem Erlebnis aber durch aus angemessen ist. Unterwegs auf dem weg zur Spitze gibt es einen Zwischenstop auf der sog. Skybridge, einem begehbaren Tunnel, der sich zwischen den beiden Türmen befindet, und so konstruiert wurde, dass er die Windeinflüsse in den luftigen Höhen abfedert, indem die ganze Röhre frei in einer Hydraulik hin und her schwingen kann. Die Brücke befindet sich bereits in 170 Metern Höhe über dem Erdboden und allein von hier hat man schon einen fantastischen Blick über Kuala Lumpur.

Doch es geht noch weiter. Nach einer guten viertel Stunde werden die Besucher in einen zweiten Aufzug geführt, der dann in Windeseile bis zur Spitze des Bauwerkes fährt. Plötzlich befanden wir uns auf der Aussichtsetage in ca. 430 m Höhe. Die umliegenden Wolkenkratzer sahen plötzlich ziemlich klein aus und das Gefühl in solch einer Höhe lässt sich an ehesten damit vergleichen aus einem Flugzeug zu schauen.

Hier einige der Fotos, die wir gemacht haben:

Sag was dazu!