Edward Snowden, ein Blockbuster fürs Sommerloch?

Verfolgt man die Ereignisse um die dramatische Flucht von Edward Snowden vor der amerikanischen Regierung in diesen Tagen, dann fühlt man sich wie in der Inszenierung eines Agententhrillers in bester Filmmanier.
In Hong Kong wurde bereits ein Kurzfilm über Snowden und seine Enthüllungsgeschichte gedreht (klick) und es ist nur eine frage der Zeit, bis auch Hollywood die Ereignisse verfilmen wird.
Irgendwie zynisch das sie den Mann jetzt um den ganzen Erdball verfolgen und genau diese Geschichte irgendwann Millionen von Dollar in den USA einspielen wird. Vielen Menschen ist es vermutlich irgendwann egal welche Tragweite die Dinge, die der Whistleblower ans Tageslicht gebracht hat, eigentlich für unsere Gesellschaft haben. Das einzige was bleiben wird ist ein patriotisches Filmmanifest für die Nachwelt, wie wir es auch schon nach dem 11. September (World Trade Center) oder nach dem Sturz von Osama Bin Laden (Zero Dark Thirty) gesehen haben.

Ich will diesen und ähnlichen Filmen nicht unbedingt nachsagen sie hätten rein gar nichts mit der Realität zu tun, doch wenn Filmgeschichte anfängt Geschichte zu schreiben wird mir leider immer etwas mulmig zu Mute…

 

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