Ein Such-Algorithmus auf Drogen

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Die Bilderkennung von Google arbeitet sozusagen mit künstlichen neuronalen Netzwerken.
Die Forscher Alexander Mordvintsev, Christopher Olah und Mike Tyka haben diese Netzwerke jetzt in einem Experiment halluzinieren lassen.
Das Ergebnis ist verblüffend menschlich.

23.06.2015

Das ganze funktioniert kurz gesagt so:
Zuerst füttert man die künstlichen Neuronen Netzwerke mit Informationen zu ein und dem selben Gegenstand, beispielsweise einer Banane oder einem Baum.

Auf diese Weise trainiert, wird der Algorithmus die Charakteristika des Erlernten, setzt man diesem dann ein anderes Bild vor, das rein gar nichts mit Bananen oder Bäumen zu tun hat, seine “Erfahrungen” auf das unbekannte “flashen”.

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So entsteht ein ähnlicher Effekt, den der Menschen erleben, wenn sie sich Substanzen wie LSD aussetzten.
Die Maschine beginnt zu halluzinieren. Die Bilder, die so zusammengesetzt werden kommen einem Drogentrip wohl ziemlich nah.

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Besonders gut gefallen mir übrigens die Halluzinationen zum Suchbefehl: Finde “Tierstrukturen in allem was man dir vorsetzt”

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Detaillierter wird das ganze hier auf Googles Research Blog erklärt.  Weitere Halluzinationen der Maschine in besserer Auflösung gibt es hier.

 

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