Erland Øye: Mit “Legao” wieder auf Solopfaden!

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Der König des Easy Listening ist wieder da!
Mit “Legao” erscheint mal wieder ein Soloalbum von Erland Øye. Der neue Sound des Ex-Whitest Boy Alvie Chefs und “Kings of Convenience” Mitlgied gefällt!

03.10.2014

Während die Musikwelt noch der Auflösung von “The Whitest Boy Alive” nachtrauert hat sich Erland Øye wohl nicht weiter aufgehalten und seiner Kreativität in einem neuen Soloprojekt freien lauf gelassen.
“Legao” ist mit Abstand das vielseitigste Album des norwegischen, Ex-Berliners der seine aktuelle Wahlheimat noch immer auf Sizilien hat.
Am auffälligsten sind wohl die Reggae-Anleihen, die sich durch das Album ziehen, wie eine Wolke durch das Himmelblau des Spätsommers. Folk-Elemente wechseln sich ab mit mit einer poppigen Soundästhetik im 80er Style.

Es scheint so als wäre Øye der Knoten geplatzt, nach den vielleicht doch zu eingefahrenen, letzen Veröffentlichungen seiner bekannten Projekte.
Mit seiner neuen Band spielt er frei auf und ergibt sich keinen Konventionen oder Erwartungshaltungen.
Es findet sich wenig altbekanntes in dieser Musik, die seine Fans sicher erst einmal herausfordern dürfte.

Erland Øye ist ein Musiker der nicht stehen bleibt, und der seine Hörer, teilhaben lässt, an seinem globalen musikalischen Entdeckungen rund um den Erdball.
Dabei bleibt seine Stimme nicht nur sein größtes Erkennungszeichen, sondern auch die einzige Konstante in seinem Repertoire.
Sie lässt einen immer wieder inne halten und erzeugt, dann letzten Endes doch, dieses melancholisch-rythmische und beruhigende Gefühl, dass in all seinen Veröffentlichungen, ob Solo, mit The Whitest Boy Alive oder den Kings of Convenience immer das selbe ist.

 

 

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