Fotos mit Hipstamatic – Damals wie Heute ganz vorne dabei!

hipstamatic

Hipstamatic war eine der ersten Apps mit der ich unter iOS ernsthaft angefangen habe Fotos zu knipsen. Soweit ich mich erinnern kann, lief es schon auf meinen iPhone 3GS und bis heute habe ich immer noch Spaß damit! Woran das liegt, lässt sich leicht beantworten!

Das man mit dem iPhone gute Fotos machen kann, braucht man heutzutage wohl niemandem mehr zu sagen. Genauso wie man eigentlich nicht mehr darüber zu diskutieren braucht, dass man die Ergebnisse aus Apples Smartphone auch nicht mit denen einer Spiegel-Reflex Kamera vergleichen kann.
Das der Vergleich mit hochpreisigem Equipment schon lange hinkt, beweist auch der Begriff iPhoneographie, der sich inzwischen für Bilder aus dem Telefon eingebürgert hat.
Hier werden die schier unendlichen Möglichkeiten der Manipulation von Fotos auf dem iPhone angesprochen, die einen ganz eigenen Charme entfalten und eben eine Klasse für sich darstellen.

Der kreative Einsatz von Foto-Filtern ist einer der Hauptgründe, warum Fotos aus dem iPhone einfach anders aussehen.
Hipstamatic (um genauer zu sagen Hipstamatic Classic) ist, auf den ersten Blick, auch nur eine dieser Fotoapps, die tausendfach im Appstore vertreten sind und mit schönen oder weniger schönen Filtern aufwarten.
Was mir an der App gefällt sind natürlich in erster Linie die Filter.
Es gibt nicht nur enorm viele davon, sondern sie haben irgendwie den besonderen Touch, den ich persönlich bis jetzt noch nirgendwo anders entdeckt habe,
Seit Jahren bei der Stange hält, mich jedoch eher der Weg zu den Bildern den man beschreiten muss um mit Hipstmatic gute Fotos zu machen.
Die App emuliert eine alte Analog-Kamera, bei der man den Film, die Linse und den Blitz frei wechseln und kombinieren kann.

Hipstamatic Classic
Dadurch entstehen tausende von möglichen Ablichtungs-Settings die jedes Foto anders aussehen lassen. Wie bei einer echten Analogkamera sieht man das Ergebnis auch erst in Anschuss ans Fotografieren, und es ist nicht möglich die Bilder im Nachhinein zu ändern oder gar vorher geschossene in Hipstamatic zu importieren.
Das mag alles etwas umständlich und komfortlos klingen und wenn man es genau nimmt, ist es das auch. Auf der anderen Seite macht es jedoch genau den Reiz aus, den andere Foto-Apps nicht bieten.
Im Laufe der Jahre haben die Macher von Hipstamatic immer wieder neue Linsen, Filme und Blitze entwickelt, die per in App Kauf zugeschaltet werden können, sodass zumindest mir, in den letzen gut drei Jahren iPhone-Knipserei nicht langweilig geworden ist.

Hipstamatic Pics

Die Fotos können in einer 2448er Auflösung gespeichert werden, was echt ok ist und nicht nur in alle gängigen Dienste weiterverteilt werden sondern auch zu Oggl, dem hauseigenen Fotonetzwerk der Entwickler.
Ob man das nutzt oder nicht, für mich lässt Hipstamatic Classic seit Jahren keine Wünsche offen und ist nach wie vor die Foto-App, die ich am längsten benutze. Bleiben ihre Schöpfer weiter so fleißig, dann wird das vermutlich auch noch länger so bleiben!
Ein echter Tip, damals wie heute!

 

 

 

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