Gigaset Elements um Kamera erweitert!

Gigaset Elements Camera

Die Gigaset Elements Familie ist um ein Mitglied reicher geworden. Das Sicherheitssystem mit Smartphone-Steuerung wurde jüngst um eine HD-Kamera mit Echtzeit-Videoübertragung erweitert.
Meinen Testlauf absolvierte das neue Zubehör unter erschwerten Bedingungen und bestand!

Als die neue Elements Camera bei mir Zuhause eintrudelte befand ich mich gerade sechstausend Kilometer weiter östlich in Nepal auf einer Trekking-Tour.
Trotzdem juckte es mich in den Fingern die HD-Kamera zu testen und mich zu überzeugen, ob sie den Vorschusslorbeeren gerecht werden kann.
Glücklicher Weise hatte ich einen Freund Zuhause zum Blumen gießen eingeteilt, den ich nicht lange überzeugen musste, mit mir ein kleines Ferninstallation-Experiment zu starten.

Die Gigaset “Camera” lässt sich in der Theorie fest genauso einfach zum laufen bringen, wie die anderen Sensoren aus dem Starter Kit. Zur erstmaligen Inbetriebnahme muss sie einmalig über ein Kabel mit dem heimischen Router verbunden werden.
Mittels des rückseitig aufgedruckten Aktivierungsschlüssels, der über die Smartphone App eingegeben wird, und der anschließenden Einbindung ins WLAN koppelt sich das Gerät schnell mit dem Netzwerk und wird dann sofort von der Basisstation registriert.

Danach kann die Kamera auch schon von der Strippe genommen und beliebig in der Wohnung platziert werden. Voraussetzung dafür ist allerdings eine Steckdose, denn ein wenig Strom benötigt die Kamera schon zum laufen. Das mitgelieferte Netzteil verfügt zum Glück über ein ca. drei Meter langes Kabel.
Eine robuste Metallhalterung ist ebenfalls im Paket enthalten, mit der das Aufstellen der Kamera, aber auch das fest dübeln ab der Wand ermöglicht wird.

Die Handarbeit daheim erledigte also mein Freund. Als er das LAN Kabel einsteckte, erhielt ich schnell die erwartete Nachricht auf meinem Smartphone in Nepal. Den Activiation Code hatte ich vorher schon per Nachricht erhalten und konnte ihn dann direkt eingeben.
Nach kurzer Wartezeit war es dann da, das Fenster nach Hause, einfacher geht es kaum.
Für den Rest meiner Reise war ein Blick in mein Wohnzimmer dann nur einige Taps entfernt und ich konnte mich mit eigenen Augen davon überzeugen, dass meine Pflanzen gut gepflegt wurden.

Die Technik im Einsatz

Die Kamera verfügt über eine beeindruckende Auflösung von 720p und stellte Bilder mit 30 Frames pro Sekunde dar. Eine Auflösung mit der man definitiv etwas anfangen kann.
Die Möglichkeit zur Audioaufnahme, sowie ein Nachtsicht-Modus runden das Feature Paket ab.

Elements Camera technische Daten

Startet man die Kamera aus der App heraus, bekommt man zunächst ein aktuelles Standbild präsentiert, was in vielen Fällen schon ausreicht, um mal eben nach dem Rechten (oder nach den Blumen) zu sehen.
Wer ein Livebild benötigt, betätigt dann einfach die Play-Taste auf dem Bildschirm und bekommt Sekunden später einen Echtzeit-Film seiner Wohnung präsentiert.

Diese erste Vorstellung, die die Gigaset “Camera” bei mir ablieferte konnte sich durchaus sehen lassen.
Nun hielt ich mich zum Zeitpunkt des ersten Testlaufs in einem Entwicklungsland auf, was bedeutete, dass ich ich nicht immer über schnelles Netz verfügte.
Es kann deshalb einige Male vor, das der Wohnzimmer-Lifestream für mich nicht erreichbar war.
Ein aktuelles Foto der Kamera konnte ich jedoch immer abrufen.
Meine Versuche aus Deutschland sowohl über diverse WLAN Netze und auch über 3G die Live-Übertragung zu empfangen verliefen dann auch zu hundert Prozent erfolgreich.

Gigaser Elements Camera 2

Insbesondere die genaue Erkennung der Lichtverhältnisse der Kamera hat mich schnell überzeugt. Auf die Auto-Erkennung war immer Verlass.
Wer Tag- und Nachtsicht manuell einstellen möchte hat findet dazu aber auch einen Schalter innerhalb der Smartphone-App.

Was bringt die Zukunft?

Ab Dezember 2014 bekommt die Gigaset “Camera” dann ein umfangreiches, aber kostenpflichtiges Funktions-Update spendiert, mit dem das System dann erst richtig auftrumpft.
Dann lässt sich die Kamera mit den anderen Sensoren im Elements-System verbinden. Meldet dann z.B. ein Türsensor einen Alarm, zeichnet die Kamera automatisch einem Film auf, der dann im Anschluss von unterwegs angeschaut werden kann.
Auch manuelle Aufzeichnungen oder regulär programmierte Mitschnitte, wenn z.B. jemand nach Hause kommt, sind dann möglich.
Ein Web-Interface im Browser ermöglicht dann das anschließende Verwalten, löschen oder herunterladen der Filmschnipsel von Gigastes Servern, die sich in Deutschland befinden.

Gigaset App Packages

Der genaue Inhalt der bezahlten Packages ist aus der Liste oben zu entnehmen. Preislich bewegt sich der Service meiner Meinung nach in einem annehmbaren Rahmen.
Ob alles stabil und zufriedenstellend läuft werde ich dann ab Dezember testen.

Mit den geplanten Erweiterungen der Kamera-Features, angekündigten neuen Sensoren, wie einer intelligenten Steckdose und einem Auge auf der zukünftigen Integration in Apples “HomeKit”, bewegt sich Gigaset Elements weiterhin auf den richtigen Pfaden in Richtung Heim-Automatisierung!

Meinen Erfahrungsbericht zum “Gigaset Elements Starter Kit” lest ihr übrigens hier:
Sensoren gefällig? Gigaset Elements bewacht jetzt mein Zuhause!


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