Hörspiel über David Bowie’s Zeit in Berlin!

Hörspiel David Bowie Berlin

Ein total tolles Hörspiel über David Bowies Zeit in Berlin in der die Alben Heroes, Low und Lodger entstanden. Eingespielt von Christian Möller für WDR 3.

02.01.2016

Fast schon ein Kleinod und die perfekte Unterhaltung für einen verregneten Samstag oder Sonntag.

Ich selbst vergrabe mich übrigens gerade in die Bowie Biographie von Marc Spitz und in sechs Tagen erscheint dann ja auch sein neues Album ★ Blackstar!

Mitte der 70er Jahre war Bowie auf dem Höhepunkt seiner Karriere – und gleichzeitig ziemlich am Boden. Sein Speiseplan bestand aus Milch, Koks und Paprika. Er hatte Paranoia-Anflüge. Und konnte den Rock’n’Roll-Zirkus nicht mehr ertragen. Er wollte raus. Und musikalisch noch mal bei null anfangen. In Westberlin war das möglich. Statt in einer schicken Villa wohnte er in einer ranzigen Altbauwohnung, zeitweilig zusammen mit seinem Kumpel Iggy Pop. Und wenn er mit dem Hollandrad durch den Kiez fuhr, im SO 36 tanzen ging oder in der Eckkneipe sein Bier trank, konnte er das unbehelligt tun. Die Berliner ließen ihn in Ruhe. In der geteilten Stadt tankte er neu auf. Und erlebte zwei seiner glücklichsten Jahre. Wie er selbst sagte: “Ich hab mich nie wieder so frei gefühlt wie in Berlin.”

 
 
Wer mehr davon möchte, dem empfehle ich das Buch Helden: David Bowie und Berlin von Tobias Rüther, das ebenfalls Bowies Zeit in der Hauptstadt und die Entstehung der Berlin Trilogie beleuchtet.

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(via kfm, markus)

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