Mobile Web-Apps, besser als ihr Ruf!

mobile Web-Apps

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Was in den 90ern die eigene Website war, ist heute die eigene App!
Inzwischen gehört es für nahezu jedes mittelständische Unternehmen zum guten Ton, auch in Apples und/oder Googles Software Kaufhäusern für Smartphones vertreten zu sein.
Sicher das mobile Leben wurde leichter, praktischer und performanter durch die kleinen Applikationen, doch bei so manchen von ihnen fragt man sich ob eine gut aufgebaute mobile Website nicht die bessere Wahl gewesen wäre.

In den Fällen in denen eine App eigentlich nichts anderes macht, als eine optimierte Version der Website-Inhalte des entsprechenden Unternehmens darzustellen und meinetwegen noch ein paar größere Buttons hinzuzufügen, ist sie meiner Meinung nach überflüssig.

Apps sind enorm praktisch, wenn sie die Hardwarefunktionen des Smartphones, wie bspw. GPS, Pushfunktion, Kamera oder Hintergrundaktualiserung nutzen. So entsteht ein echter Mehrwert, der eine Installation für den Nutzer rechtfertigt.
Ich will gar nicht wissen wie viel Geld mit der Programmierung von zweit- und drittklassigen Apps für mittelständische Unternehmen heutzutage verdient wird, nur weil es inzwischen genauso en vogue ist wie vor 10 Jahren die die eigene Website.
Vermutlich ist das eine echte Goldgrube; Den Sinn und die Qualität des mobilen Internets verbessert es jedoch leider nicht wie von selbst.

Dabei kann es für manche Anwendungsfälle durchaus viel plausibler sein auf eine Web-App zu setzen anstelle des klassischen Vertreters in App- oder Playstore.
Eine Web-App hält sich immer auf dem neuesten Stand für alle Nutzer und braucht nie von ihnen aktualisiert werden.
Lästiges warten auf Freischaltung eines Updates bspw. in Apples Appstore entfällt für die Entwickler. Schelle uns spontane Veränderungen am Angebot sind also kein Problem mehr.

Web-Apps können bei Bedarf auf dem Springboard abgelegt werden, und unterschieden sich, wenn die sie richtig programmiert sind, dann optisch nicht von “herkömmlichen” Apps.
Wer kein extra Symbol dort braucht hat alternativ auch noch die Möglichkeit einfach ein Browser Bookmark zu setzten.

Man sollte nicht vergessen das Web-Apps gegenüber der klassischen Version auch ein wesentliches Mehr an Freiheit für die Entwickler, ja für das Angebot im Allgemeinen bedeuten.
Besonders in Apples Appstore ist das veröffentlichen einer App an eine ganze Latte von Kriterien geknüpft, die sicher teilw. Sinn machen aber eben manchmal so gar nicht nachvollziehbar sind. Ein gutes Beispiel dafür ist z.B. das Royal Vegas online casino.
Im Playboy Live Casino macht das Gewinnen noch mehr Spaß und das wäre nicht denkbar. unter den Richtlinien von Apples Software Kaufhaus.
Solche und andere gut gemachte Web-Apps (wie z.B. der mobile Browser-Auftritt von Gmail) nutzen die angesprochenen Vorteile gut aus und zeigen das weniger manchmal mehr ist.

Den wenigsten Nutzern gefällt es für jedes einzelne Unternehmen mit dem es zu tun hat gleich eine eigene App auf dem Smartphone zu installieren.
Die meisten werden das Problem kennen, wenn sich mit der Zeit ein Sammelsurium von ein bis zweimal benutzter Apps dort gebildet hat, das man aber irgendwie nicht wirklich löschen will.
Es könnte ja sein das man den einen oder anderen Dienst nochmal braucht.
Kundenbindung sollte jedoch nicht bedeuten “bloß” mit schlechten und unbrauchbaren Apps auf den Smartphones derselben vertreten zu sein.
Im mobilen Alltag von heute sollte es bedeuten, zur richtigen Zeit nützlich, präsent, bendienerfreundlich und eben meistens unsichtbar zu sein.

Die offensichtlichen Nachteile von Web-Apps auf Smartphones wie z.B. die längere “Startzeit” oder das Fehlen von Push-Notifications, nimmt der potenzielle Nutzer vermutlich gern öfter in Kauf, als es den Anbietern und Entwicklern von Apps, speziell für mittelständische Unternehmern, wohl manchmal lieb ist.

Mit einer gut gemachten Web-Anwendung über den mobilen Browser sind meiner Meinung nach die meisten Unternehmen heutzutage am besten beraten.