Content vor Optik oder nicht soviel am Blog Basteln!

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Es klingt manchmal einfacher als es ist. Wer eine Website oder ein Blog betreibt wird schnell zum Perfektionisten.
Zu verbessern gibt es eigentlich immer etwas. Man sollte aber nicht vergessen, warum man vielleicht irgendwann mal angetreten ist:

Eine schönere Schriftart, eine bessere Lightbox, Farben, Formen, Logos oder Sharing-Features, alles wichtig, alles nützlich.
Es stimmt der Energieaufwand den es erfordert um sich eine Website zu basteln, die man wirklich mag lohnt sich in der Regel.
Man möchte, dass seine Texte ja in einer ansprechenden Umgebung präsentiert werden, dass sie lesbar sind und, dass sich die Besucher wohlfühlen.
Ein vorgefertigtes Template reicht den wenigsten, egal ob teuer bezahlt oder frei gefunden.

Nicht übertreiben:

Doch man kann es auch überteiben mit der Optimierung. Wirklich perfekt wird es wahrscheinlich sowieso nie.
Grund genug, sich irgendwann mal um das Wesentliche zu kümmern und das sollten ja eigentlich eher die Inhalte sein, als das Web-Design.
Ich selbst ertappe mich immer wieder dabei, wie ich damit anfange am CSS herumzuspielen oder nach neuen Widgets zu schauen, doch das wird glücklicher Weise immer seltener.

Deshalb meine Meinung: Hat man einmal ein halbwegs passendes Design für sich gefunden, sollte man nicht mehr allzu hart mit sich selbst ins Gericht gehen und einfach anfangen zu schreiben.
Sind die Grundkritierien an die Lesbarkeit einigermaßen erfüllt, dann interessiert die Optik des Blogs den Seitenbesucher vermutlich viel weniger als man manchmal geneigt ist zu denken. Ohnehin gibt es verdammt viele wirklich hübsche Templates und Themes für alle Blogging-Plattformen und Content Management Systeme, die einfach mehr als gut genug sind um loszulegen.
Veränderungen kann man ja weiterhin vornehmen, ein bisschen Individualität ist auch ber der Optik keine schlechte Sache. Nur sollten diese den Inhalten nicht die Show stehlen.

Warum ist man angetreten?

Sicher, das ist alles interessenabhängig. Wer basteln will soll basteln.
Man sollte sich jedoch zwischendurch auch mal fragen, warum man ursprünglich mal angetreten ist.
Wer ins Internet schreiben will sollte sich also nicht aufhalten lassen, vor allen Dingen nicht von sich selbst.

Bild: “Content is King” von Shutterstock

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