Oxfam Studie: Es gibt 62 reiche Menschen, die zusammen mehr haben als 3,6 Milliarden Arme zusammen.

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Was sind 62 gegen 3,6 Milliarden Menschen will man sich fragen. Und warum haben die soviel Geld wie rund die Hälfte der Weltbevölkerung gemeinsam genommen? 

18.01.2016

Eine neue Oxfam-Studie hat das gerade festgestellt. Schuld daran ist wohl zu großen Teilen die Steuerpolitik. Einzelpersonen haben laut Oxfam ca. 7,6 Billionen US-Dollar in Steueroasen deponiert und entziehen sich damit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.

Und in Deutschland ist es besonders schlimm:

Die reichsten zehn Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen mindestens 63 Prozent des Gesamt- vermögens. Der größte Anteil dieser Vermögensungleichheit geht auf Erb- schaften und Schenkungen zurück.

Die Reichen werden Reicher und das Geld bleibt in der Familie, tolle Wurst. Deutschland weist damit die höchste Vermögensungleichheit in der Eurozone auf!

Ehrlich gesagt ist das ganz große Scheiße! ?

Oxfam

Die Spirale der wachsenden sozialen Ungleichheit dreht sich weiter: Mittlerweile besitzt ein Prozent der Weltbevölkerung mehr Vermögen als der Rest der Welt zusammen. Nur 62 Menschen besitzen genauso viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Das derzeitige Wirtschaftssystem kommt vor allem den Reichen zugute und vertieft weltweit die Kluft zwischen Arm und Reich. Ein wesentlicher Grund ist eine ungerechte Steuerpolitik. Reiche Einzelpersonen halten in Steueroasen rund 7,6 Billionen US-Dollar versteckt, neun von zehn großen Unternehmen haben mindestens eine Tochterfirma in Steueroasen. Sie entziehen sich damit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Wer soziale Ungleichheit und Armut bekämpfen will, muss Steuergerechtigkeit schaffen und Steueroasen trockenlegen.

(Bild: Slums in Hof Chi Minh City von Shutterstock)

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