Podcast über Warenästhetik: Kunstvoll? – Konsum mit Heinz Drügh

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Genau mein Thema auch wenn das Gespräch, in knapp einer Stunde natürlich nicht so in die Tiefe gehen kann wie man es sich wünscht. Jede Menge gute Anregungen und Gedankenfutter.

13.09.2016

Wie so oft beim philosophischen Radio mit Jürgen Wiebicke. Wer von Euch auch Konsum-Junkie ist und eine Entschuldigung dafür benötigt, der lausche hier weiter.

Hilft aber nicht den Konsumjunk— ähh Warenästheten in Dir zum Schweigen zu bringen, das kann ich jetzt schon sagen. Und genau deshalb ist das Buch auch schon bestellt (Partnerlink)! ?

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“Lebensmittelläden sind eigentlich denkbar unglamouröse Orte”, schreibt der Germanistikprofessor Heinz Drügh am Anfang seines Buches. Dennoch beschäftigt er sich 160 Seiten lang mit nichts anderem als eben diesen Orten. Was ist so interessant an Zahnstochern, Taschentüchern, Obst, Gemüse, Milch und Schokoriegeln?

Medial bekommen Supermärkte hin und wieder einige Aufmerksamkeit. Bücher, Filme, Lieder, Fotos und Internetclips zeichnen ganz unterschiedliche Bilder dieser Waren- und Konsumtempel. Letztes Beispiel war der virale Edeka-Clip “Supergeil”. Heinz Drügh seziert diese Darstellungen im Detail und fragt dabei:

Wie werden Waren präsentiert? Und was sagt diese Präsentation über unsere Zeit, unser Verhältnis zum Konsum, unsere Kultur? Er findet: Die Konsumwelt mit ihren alltäglichen Gebrauchsgegenständen ist längst zum Ideengeber für Werke der bildenden Kunst geworden und hat zu beachtenswerten Auseinandersetzungen Anlass gegeben.

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