Pong und seine blutigen Nachfahren: ‘Killerspiele’ ist eine vorurteilsfreie Geschichte der Gewalt in Videospielen.

Pong

Wie kam die Gewalt in die Videospiele? Dieser frage geht die Doku ‘Killerspiele’ nach, die letzte Woche auf ZDFinfo lief. Und das mit einer selten gezeigten Zurückhaltung bei der Stigmatisierung der Szene.

10.02.2016

Die Doku ist als Dreiteiler angelegt und es kommen eindeutig die richtigen Leute, wie Doom-Entwickler John Romero, die Vorsitzende der BPJM oder der damalige Chef-Redakteur der Gamestar und Sozialpädagoge Gunnar Lott zu Wort.

Killerspiele – kaum ein Wort in der deutschen Gaming-Landschaft ist so aufgeladen, kaum eine Debatte wurde so emotional geführt. Wer heute das Wort Killerspiele hört, denkt an „Counter Strike“, an „Doom“, mit großer Wahrscheinlichkeit auch an Erfurt, Winnenden, Schulamokläufe. Doch hinter der Geschichte der Killerspiele verbirgt sich so viel mehr.
Schon Mitte der 70er Jahre erscheint mit „Death Race“ das erste Spiel, das eine Gewalt-Diskussion provoziert. Es ist der Anfang von einem ganzen Genre. Diese dreiteilige Doku-Reihe erzählt die Geschichte der Killerspiele von den Anfängen an Daddelautomaten in den USA über die ersten First-Person-Shooter bis hin zur deutschen Diskussion Anfang der Nullerjahre.

Das Ganze ist extrem gut recherchiert und gibt Aufschluss über ein Phänomen, das entgegen der Mainstream-Meinung nicht mit Counter Strike oder Doom angefangen hat, sondern mit einem Spielautomaten namens Death Race aus dem Jahre 1976.

Teil Zwei und Drei folgen an den nächsten beiden Wochenenden. Hier der Link zur Mediathek!

(via Nerdcore)

+++ Abonniere den ZWENTNER.com Newsletter  und erhalte täglich zum Frühstück alle Updates dieses Blogs, frei Haus mit der Morgenpost! +++

Sag was dazu!