Rant auf ein Mindestmaß an Produktivität im Online-Leben!

PrintDie Möglichkeiten bestimmte Prozesse des eigenen Lebens online wie offline zu optimieren zu überwachen oder in neue Zusammenhänge zu bringen sind heute so gut wie nie zuvor. Vieles davon fällt definitiv in die Kategorie “special Interests”. Für jeden noch so kleinen Anwendungsfall gibt es inzwischen einen Dienst im Internet und/oder eine App für das Smartphone.
Die Angebote reichen heute natürlich weit über den papierlosen Kalender hinaus, und noch nicht einmal der ist inzwischen bei Allen angekommen. Man muss ja auch nicht jeden Schnick-Schnack mitmachen, doch fest steht: mit dem Smartphone oder Tablet tragen wir alle die ganze Welt der Produktivität täglich mit uns herum.
Es machst also Sinn sich zumindest mal mit den Grundlagen des Möglichen auseinander zu setzten!

Es mag etwas komisch klingen, doch die folgenden Beispiele zur Nutzung der Grundfunktionen eines Smartphones sind keinesfalls für alle, die so ein Ding mit sich herum tragen, selbstverständlich.
Ich hatte schon Geräte in der Hand, auf denen noch mal der Email Client konfiguriert war, von den anderen Beispielen mal ganz zu schweigen.
Die Frage, was für einen Sinn es macht, ein 700 € Telefon in der Hosentasche zu haben, nur um damit Facebook und WhatsApp zu checken und ein paar Bilder zu knipsen, ist in solchen Momenten erschreckend präsent.
Die folgende Auflistung wird, wie ich hoffe, also vielleicht für einige ein Anlass sein, Gerät etwas produktiver zu nutzen. Dieser Rant darf also gern verteilt werden.

Email

Ja, ein Smartphone kann Emails empfangen! Auch wenn sich für einige Nutzer der Unterschied einer Email zu einer Whats App Nachricht nicht gleich erschließen mag, es gibt ihn.
Die Email ist eine Möglichkeit sanft und respektvoll an die virtuelle Tür eines Menschen zu klopfen, den man vielleicht noch nicht so gut, oder auch gar nicht persönlich kennt. Das wahre Kommunikationsproblem im Netz ist nicht der allseits festgestellte Sprachverfall sondern die Verkümmerung seriöser Kanäle zur Artikulation. Ein Smartphone verwaltet übrigens spielend auch mehrere Email-Accounts.

Kalender

Überzeugte Papier-Kalender Nutzer überspringen diesen Abschnitt bitte: Wenn ihr doch weiter lesen wollt, dann lasst Euch gesagt sein, dass ein elektronischer Kalender Alarm schlagen kann wenn ein Termin ansteht, dass ihr Schulferien, Feiertage und individuell erstellte Kalender zu jedem vorstellbaren Zweck auf Knopfdruck abonnieren und das ihr einen Kalender beispielsweise mit Eurem Partner oder Kollegen gemeinsam pflegen und einsehen könnt. Auch Einladungen zu Terminen können verschickt und angenommen werden.
Wer sich überhaupt nichts irgendwo aufschreibt, sollte vielleicht einfach mal beginnen sieben Kalender auf dem Smartphone einzurichten. Schaden kann es nicht!

RSS

Wer sich nicht auf die Beiträge verlassen will, die z.B. das Facebook in den persönlichen Newsfeed spült, der darf sich gern mal mit dem Thema RSS auseinandersetzen. Der Weg zu einem individuellen, weitgehend werbefreien und stresslosen Informationsfluss der Inhalte, die einen wirklich interessieren ist nur ein paar Klicks entfernt und zudem Kostenlos. Weitere Gründe warum man RSS nutzen sollte finden sich hier!

Dropbox

Fast jedem ein Begriff. Umso erschreckender das man dann doch immer wieder zu hören bekommt, das X oder Y keinen Account hat. Ich nenne Dropbox hier als Synonym für alle anderen Cloudspeicher-Lösungen, weil nichts weiter verbreitet ist. Individuell kann das natürlich anderes sein.
Wer sich jedoch gar nicht mit dem Thema beschäftigt, schränkt sich nicht nur selbst ein, sondern auch alle anderen.

Zu Provokant?

Vielleicht it es das! Vielleicht habe ich aber auch noch viele andere Dinge vergessen, die in diese Aufzählung gehören würden. Meinungen dürfen ja auseinander gehen!
Ich fühle mich jedenfalls schon entschieden besser das mal gesagt zu haben :)

Sag was dazu!