Rayk Anders erklärt das bedingungslose Grundeinkommen

Warum das bedingungslose Grundeinkommen keine “linke Spinnerei” ist und warum wir der Technisierung der Arbeitswelt langsam mehr entgegensetzten müssen als ein müdes Lächeln.

28.02.2017

Von wegen Geld für’s Faul sein. Natürlich ist es eine Sozialutopie zu glauben, mit einem bedingungslosen Grundeinkommen würden sofort alle Menschen aus der Gängelung der Maßnahme-Schleifen in der Langzeitarbeitslosigkeit getrieben und sofort zu kreativen und leidenschaftlichen Produzenten eines neuen “Wir-Gefühls” avancieren.

Es ist aber auch eine Tatsache, dass durch Roboter und künstliche Intelligenz bald jeder zweite Job überflüssig werden könnte und das 80 % aller Einkommenssteuern ohnehin von denen bezahlt werden, die 3000 netto oder mehr verdienen.

Von denen wird vermutlich niemand seinen Lebensstandard für 1000 Euro im Monat einfach wegwerfen, nur um auf dem Sofa zu sitzen und nichts zu tun.

Und ja, es nicht übertreiben zu behaupten, dass mit einem bedingungslosen Grundeinkommen vermutlich auch einige Menschen dann mit Zeit, Ressourcen und ohne die Diskriminierung absurder Arbeitsmarktvorstellungen vielleicht wirklich kreativ an einem neuen “Miteinander” mitarbeiten.

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