RSS is not Dead!

RSS ist nicht tot

Mit der Veröffentlichung der neuen Version von NewsNetWire, einem altgedienten RSS-Client für Mac und iOS, darf man ruhig mal wieder ins nachdenken geraten, wie es denn eigentlich steht, um den lange totgesagten Weg der News-Aggregation.

07.09.2015

Eines lässt sich sicherlich schnell beantworten: RSS ist nicht tot! Ein Nischen-Dasein pflegte RSS ja irgendwie schon immer.
Doch seit Google seinen RSS Dienst im August 2013 einstellte, hieß es fast überall, das sei der Gnadenschuss für den nützlichen Dienst.

Allerorten flackerte großes Bedauern, die eine oder andere Petition und auch offen zur Schau gestellte Wut aus dem Netz über die Einstellung von Google Reader.
Doch es hat nicht lange gedauert bis die Alternativen den Platz des Platzhirsches Google einnahmen.

Ob Feedly, Fever oder Newsblur, sie alle fanden schnell neue Anhänger. Auch für mich bedeutete der Umstieg zu Feedly, womit ich bis heute bestens zufrieden bin keine Nennenswerten Umstellungen.
Die etablierten Clients zum Abruf von RSS-Feeds wurden sehr schnell angepasst auf die neue Situation.
Google Reader habe ich schon nach ein paar Tagen nicht mehr vermisst. Und so geht es eigentlich allen, mit denen ich mich unterhalten habe.

Wer damals schon auf RSS setzte, der tut das heute auch noch. Für mich und viele Andere ist der Dienst bis heute nicht wegzudenken aus dem News und Blog-Alltag.
Wer damals schon Facebook, Twitter oder Google Plus nutze um auf dem Laufenden zu bleiben, der macht das heute sicherlich auch noch und zwar mit allen Vor- und Nachteilen.

Halten wir fest: RSS ist nach wie vor ein florierendes, unabhängiges und wachsendes System, dass auch heute noch, Software-mässig nicht im Dunkeln steht.
Warum es sich lohnt auf den RSS-Zug aufzuspringen habe ich hier schonmal beschrieben.

Mit dem Aufkommen von Instant Messengern wurde einst auch mal die Email totgesagt. Wo die Email heute steht braucht man niemandem zu sagen.

Google Plus steht bereits jetzt davor, seine Pforten vielleicht für immer zu schliessen, was aus Twitter irgendwann einmal wird ist ebenfalls höchst fraglich und naja, Facebook war schon immer alles mögliche, aber ein seriöser Nachrichtenkanal wohl noch nie.

Wenn also das nächste mal irgendjemand sagt das RSS tot sei, dann kann man das ganz beruhigt überhören.

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