Digitales Gejammer: Die schlechtesten Passwörter 2014

Schlechteste Passwörter 2014

Alle Jahre wieder kührt das Unternehmen für Sicherheitssoftware, SpalshData die schlechtesten, d.h. am wenigstens sicheren Passwörter des Jahres.
Das Ergebnis zeigt einmal mehr, dass für das unbescholtene Bewegen im Internet immer zwei gehören:

21.01.2015

Die Topliste der schlechtesten Passwörter ist eine Statistik darüber, welche Passwörter bei bei gehackten Accounts am häufigsten verwendet wurden.
Schaut man sich die Einträge mal so durch, dann fällt es schwer, diese nicht als grobe Fahrlässigkeit abzukanzeln.
Verwendet man z.B. 123456 oder qwerty als Login irgendwo, dann braucht man sich wirklich nicht wundern, wenn man einmal ein Problem haben sollte.

Worst Passworts of 2014

Genau solche Passwörter sind es nämlich die massenweise über sog. Brute-Force Attacken geknackt werden. Das sind versuche, durch ein Zufallsverfahren, auf gut Glück extrem viele mögliche Passwort-Kombinationen auf einen Account loszulassen.
Für den Angreifer ist der Aufwand dabei ungefähr so hoch wie bei einer Spam-Email, also quasi gleich Null.

Zur Sicherheit gehören immer zwei dazu

Versteht mich nicht falsch, ich bin schon der Meinung, dass in Sachen Sichhereit natürlich auch Internetdienste, Serverbetreiber oder Software-Entwickler ihren Teil dazu beitragen sollten, und das tun sie ja auch in den meisten Fällen ganz gut.
Doch was nützt das sicherste System, wenn das vom User gewählte Passwort dann eine solche Katastrophe ist.
Vielleicht sind Passwörter, wie ich hier schonmal erwähnt habe, langsam ein überfordertes Konzept, doch wer sich im Netz bewegt, muss halt einen Teil der Verantwortung für die Sicherheit seiner Daten mittragen.

Die gesamte und auf ironische Weise komische Liste gibt es hier bei SplashData!

Schlösser Foto von Shutterstock

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