Sensoren gefällig? – Gigaset Elements bewacht jetzt mein Zuhause!

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Das heimische Netzwerk wird in Zukunft immer mehr zur Schaltzentrale für smarte Gadgtes die unser Wohnen komfortabler und einfacher machen sollen.
Über das Internet hat derjenige der es möchte inzwischen die volle Kontrolle über Glühbirnen, den Drucker, die Heizung oder Steckdosen für alle denkbaren Einsatzzwecke.

Mit “Elements” hat die deutsche Firma Gigaset ein netzwerkgesteuertes Alarmsystem vorgestellt, dass auf eindrucksvolle Weise zeigt in welche Richtung es, im Zeitalter der Sensoren, in den eingehen vier Wänden gehen wird.
Bei mir läuft die Anlage nun seit einiger Zeit im Testbetrieb. Grund genug für ein kleines Resümee.

26.08.2015

Um mit der Elements Idee näher auf Tuchfühlung gehen zu können, hat Gigaset mir nicht nur das sog. Starterset kostenlos zur Verfügung gestellt, sondern das Paket um einen, sonst separat erhältlichen, Fenstersensor erweitert.
Eine gute Grundlage also um das obere Ende im “Internet der Dinge” auf Herz und Nieren zu testen.

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Das sog. safety starterkit enthält die Basistation (Base) über die die gesamte Anlage gesteuert wird, einen Bewegungssensor (motion), sowie einen Türsensor (door).
Base, bildet die Grundlage des Sicherheitssystems und wird direkt über LAN-Kabel mit dem Router verbunden.
Je Nach Bedarf wird die Anlage dann um die verschiednen Sensor-Elemente erweitert, die jeweils gesondert mit der Basisstation kommunizieren.
Überwacht, gesteuert und konfiguriert wird das alles dann über die für Android und iOS erhältliche Smartphone App oder über das Webinterface im Browser.
Somit hat man quasi von überall dort wo man einen Netzzugang hat auch Zugriff auf Gigaset Elements.

Installation

Aufbau und Einrichtung der Anlage sind denkbar einfach. Bei mir hat es keine halbe Stunde gebraucht bis alles einsatzfähig war.
Die Basisstation kann einfach neben den Router gestellt werden, oder auch über die mitgelieferte Halterung an der Wand befestigt werden.
Tür-, Fenster- und Bewegungssensoren werden einfach an die entsprechenden Stellen in der Wohnung geklebt.
Für einen möglichen Standortwechsel der Sensoren, liegen sogar extra Klebestreifen bei, gute Sache.
Die “Base”, wie gesagt, an den Router klemmen, Batterien in die Sensoren packen und im Raum positionieren.
Damit wäre der handwerkliche Teil schon erledigt, den Rest der Konfiguration bewerkstelligt die Smartphone App. Zur Inbetriebnahme müssen die Sensoren einzeln kalibriert werden, d.h. Fenster auf, Fenster zu, warten auf die Bestätigung in der App usw.
Das alles geht sehr schnell von der Hand obwohl man jeden Sensor einzeln kalibrieren muss.

Was können die Sensoren?

Der Türsensor, wird über der Klinke der Haustür positioniert und bemerkt wann diese offen oder geschlossen ist. Versucht sich jemand mit Gewalt Eintritt zu verschaffen, dann registriert der Sensor das ebenfalls und gibt ein lautes piepsendes Geräusch von sich.
Es ginge zwar noch lauter, doch es genügt, um aus dem Schlaf gerüttelt zu werden und um den Eindringling zumindest abzuschrecken.
Zum Testen habe ich zwar keine Brechstange genutzt, aber ein kräftiges Schütteln an der Haustür, brachte den Sensor bereits in Aufregung.
Der Fenstersensor kann zwar nicht piepsen, doch dafür erkennt er genau in welcher Position das Fenster gerade sich gerade befindet, also ob es weit geöffnet oder gekippt ist.
Das klappt erstaunlich gut. Ich habe den Sensor übrigens an der Balkontür montiert, wo er ebenfalls reibungslos arbeitet.

Der Bewegungssensor registriert alle im Raum stattfindenden Bewegungen und zeichnet diese auf. Bemerkt werden sollen allerdings nur die Bewegungen von Lebewesen die über 20 KG wiegen. Wer also beispielsweise eine Katze daheim hat, braucht sich keine Sorgen über Daueralarm zu machen.
Da ich weder Katze, Hund oder Kleinkind daheim habe, konnte ich jedoch nicht testen ob das alles auch so funktioniert.

Was kann die App?

In meinem Testlauf kam nur die iOS App zum Einsatz. Insgesamt ist sie recht schick gestaltet. Als erstes bekommt man einen Homescreen präsentiert, auf dem man den Status aller Sensoren ablesen kann. Hier wird auch angezeigt, wann jemand zuletzt nach Hause gekommen ist.

Im Timeline Tab, sieht man alle dokumentierten Statusveränderungen des Systems mit Uhrzeit. Eine Filterfunktion läßt einzelne Sensoren aus- oder einblenden.
In der Systemübersicht hat man Zugriff auf die Konfiguration jedes Einzelnen Sensors, zum Kalibrieren, updaten und zur Namensvergabe. Hier lassen sich auch weitere Sensoren ins System einbinden.
Hinter dem Einstellungen Tab lassen sich die Accountdaten verändern sowie Email und Push-Verhalten der App Konfigurieren.
Hier werden auch  die Modi bestimmt unter denen die Anlage läuft. Doch dazu später mehr.

Der Betrieb von Gigaset Elements

Hat man alles wie beschreiben eingerichtet, kann die Anlage ihren Regelbetrieb aufnehmen. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Betriebsmodi.
Im Home Modus schreiben alle Sensoren registrierte Aktivitäten in das Event Protokoll. Kommt jemand nach Hause, gibt die Anlage, je nach Wunsch eine Email oder eine Push-Nachricht ab.
Bei einem Versuch gewaltsamen Eindringens in die Wohnung gibt der Türsensor Alarm und man erhält eine Warnung, ebenfalls per Push oder Mail.
Der Away Modus ist dann quasi die Scharfschaltung der Anlage für den Fall in dem niemand Daheim ist, und man auch mit niemandem rechnet der nach Hause kommt während man selbst abwesend ist.
Hier schlagen alle Sensoren bei jeglicher Registrierung sofort Alarm.
Sollte irgendein Sensor Probleme mit der Kalibrierung haben oder gar offline sein, erhalt man in beidem Modi ebenfalls eine Nachricht per Push oder Mail.
Im Custom Modus, kann der Nutzer frei bestimmten wie seine Sensoren Arbeiten sollen. Ganz nach belieben kann z.B ein Alarm abgesetzt werden wenn ein Fenster geöffnet wird, jedoch aber nur eine Statusmeldung wenn das selbe Fenster lediglich gekippt ist usw.
Hier sind den Anwendungsfällen keine Grenzen gesetzt und man kann viel herum probieren, bis man seine optimale Konfiguration gefunden hat.

Bei einer Alarmmeldung oder der Nachricht, dass jemand nach Hause kommt wird zusätzlich eine vorher festgelegte Kurzwahl für denjenigen, den man evtl. Benachrichtigen will in der App angezeigt. Dies könnte z.B. ein Nachbar sein, der dann schnell mal schaut ob alles in Ordnung ist, oder die eines Familienmitglieds, das man dann direkt aus der App heraus anrufen kann, wenn er/sie nach Hause kommt.
Es ist auch möglich automatisch Emails an gewünschte Personen verschicken zu lassen, wenn sich Daheim etwas regt.

Die Übersicht: Die App ist natürlich auch in "deutsch" verfügbar.

Fazit:

Richtig im Gegensatz zu anderen Alarmanlagen für den Heimgebrauch müssen bei diesem System Abstriche gemacht werden.
Gigaset Elements ist nicht nur auf eine Stromversorgung, sondern auch auf ein funktionierendes Netzwerk angewiesen um reibungslos zu funktionieren.
Andere Alarmsysteme verfügen zum Teil über eine Sim Karte, die auch bei Strom- oder Netzwerkproblemen, im Falle eines Einbruchs, SMS an den Hausherren verschicken kann.
Im Fall der Fälle, wird natürlich auch kein Sicherheitsdienst oder die Polizei verständigt. Das muss man dann selbst einschätzen und in die Hand nehmen, sollte etwas Daheim passieren.
Von Vorteil ist hier allerdings, das die Anlage so keine Folge-, Abo-, Servicekosten o.Ä. verursacht, wie es bei anderen Systemen der Fall ist.
Abgesehen davon, das Gigaset mit Elements wohl nicht mit tausenden von Euro teuren Sicherheitssystemen konkurrieren möchte, liegt es natürlich an jedem selbst einzuschätzen wie viel oder wenig “Sicherheit” man in den eigenen Vier Wänden nötig hat oder nicht.
Die Anlage tut das was sie soll sehr zuverlässig, ist einfach zu installieren und im Vergleich konkurrenzlos günstig.

Hinter der Elements Idee, steckt meiner Meinung nach zudem noch etwas mehr als einfach nur eine Alarmanlage.
Neben der Erhöhung der Sicherheit zu Hause, ist der Überblick über den Status der Sensoren zudem einfach eine komfortable Angelegenheit.
So lässt sich Beispielsweise vor dem Schlafen gehen mit einem Blick noch mal schnell überprüfen, ob auch alle Fenster im Haus geschlossen sind.
Wer kennt nicht das Gefühl unterwegs zu sein wenn es plötzlich anfängt zu regnen, und einfach nicht sicher zu sein ob die Terrassentür noch aufsteht? Für solche Zwecke ist es einfach praktisch, wenn man nur einmal auf sein Smartphone schauen muss um sicher zu gehen was zu Hause los ist.

Der offene Ansatz von Gigaset Elements, ist zudem Zukunftsträchtig und bietet viel Raum für neue Ideen.
Dadurch das das System im Prinzip um beliebig viele Sensoren erweitert werden kann sind für die Zukunft noch viele Dinge vorstellbar. In der App ist beispielsweise schon die Grundlage gelegt eine, bald erhältliche Kamera zu integrieren.
Die Macher selbst haben angekündigt, das zu diesem Zeitpunkt schon einige weitere Sensoren in Planung sind, die Komfort und Sicherheit daheim noch weiter erhöhen werden.

Jeder entscheidet selbst welche und wieviele Sensoren zuhause benötigt werden und bastelt sich so ein individuelles Konzept zur Heimüberwachung zusammen.
Dieser Ansatz hat mich überzeugt,  und macht Gigaset Elements zu einer echten Empfehlung.

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