Smarte Berufsbekleidung: Deutsche Forscher arbeiten an Sensorenkleidung die Fehlstellungen erkennen soll.

Smarte Berufsbekleidung

Ein Sensorenanzug zur individuellen Rückmeldung körperlicher Aktivität, kurz SIRKA soll körperlich arbeitenden Personen in Zukunft dabei helfen Fehlstellungen und gesundheitsschädliche Bewegungsabläufe während er Arbeit, zu vermeiden.
Ein deutsches Forschungskonsortium will so die Berufsbekleidung revolutionieren.

12.06.2015

Die smarten Klamotten zeichnen Bewegungsmuster auf, die in einem Diagnosemodus dann später von Ärzten und Physiotherapeuten ausgewertet werden können.

Weiterhin ist in Planung, dass der Träger auf Wunsch ein Audiosignal von seiner Arbeitskleidung erhält, denn dieser sich wiederholt “falsch” bewegt.

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Das Forschungskonsortium um die Firma Budelmann Elektronik aus Münster hat sich natürlich auch über das Thema Datenschutz Gedanken gemacht:
So wurde bereits ein Ethikantrag gestellt und es wurden Betriebsräte und Datenschutzbeauftragte großer Unternehmen zu Rate gezogen.

Die jetzigen Prototypen sind für den Einsatz bei Schweiß- und Elektroarbeiten beim Schiffbau und für die Arbeit bei medizinischen Rettungsdienste ausgelegt.
Weitere Anwendungsfälle stehen bereits auf der Agenda.

Auch wenn es natürlich, auf der Datenschutz-Seite jede Menge zu berücksichtigen gibt ist diese Entwicklung für mich eine der besseren in der, auf uns alle zurollenden, smarten neuen Arbeits- und Lebenswelt.
(via TechnologyReview)

 

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