Something Good: Das Tinder Prinzip für Netzartikel

Something Good App

Something Good fischt Artikel und Blog-Beitrage aus dem eigenen Twitter Feed. Ganz Tinder Like werden diese nach links oder rechts gewischt. Für das Lesen heißt es jetzt oder nie.

23.05.2015

Nachdem ich hier vor ein paar Tagen schon This.cm vorgestellt habe, gibt es mit Something Good hier einen zweiten interessanten Ansatz zum “Herunterkochen” der Informationsflut in der eigenen Filterblase.

Das Tinder Prinzip auf News angewandt

Something Good funktioniert nach dem populären Prinzip, mit dem auch die Dating App Tinder zu Ansehen gekommen ist.
Man bekommt die Artikel vorgesetzt, die im eigenen Twitter Feed gerade am meisten Aufmerksamkeit erregen, also favorisiert und geteilt werden.

Something Goog Screens

Man hat dann genau drei Möglichkeiten: Interessiert einen der Artikel, muss man ihn sofort lesen.
Wischt man ihn nach links, bedeutet das “gefällt mir nicht”, ein Wisch nach rechts sagt “mehr davon”. Die Auswahl wird dann bei der Vorlage neuer Artikel berücksichtigt.

Funktioniert das?

Dieser erste Filter kann schon dabei helfen vielleicht wirklich mal einen Artikel mehr zu lesen. Wer sich viel durch Newsfeeds arbeitet, kennt sicher das Gefühl manchmal mehr zu bookmarken und für später weg zu sortieren, als eigentlich zu lesen.

Something Good verschließt sich der Möglichkeit das weiter zu tun am Ende dann auch doch nicht.
Zum Schluss eines Artikel kann man diesen via Twitter, Mail oder Nachricht weiter verbreiten oder  ihn eben in Safari öffnen.
Spätestens dort sind Inhalte wieder Akut gefährdet in Instapaper oder Pocket zu landen :)

Sag was dazu!