The War on Drugs – Lost in the Dream

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Nach fast vier Jahren auf Tour sind The War on Drugs mit neuer Musik zurück auf dem Parkett. Lost in the Dream ist ihr, meiner Meinung nach, bislang bestes Album.  Es lohnt sich hinzuhören!

Lost in the Dream ist die erste Veröffentlichung der amerikanischen Indie-rock Formation “The War on Drugs” ohne ein Mitwirken, des inzwischen schon länger erfolgreich auf Solopfaden agierenden, Kurt Vile. Bereits 2008 hatte dieser die Band offiziell verlassen. Auf der 2011 erschienenen War on Drugs Platte “Slave Ambient” wirkte er dennoch als Gitarrist mit.

Lost in the Dream erscheint nicht nur deswegen als ein sehr erwachsenes Album.
Die große Geste wird hier nicht gescheut.
The War on Drugs nehmen selbstbewusst Anleihen an Roots-Rock Ikonen wie Bruce Springsteen oder Rod Steward.
Eingepackt wird das ganze in Syntie-Nebelschwaden, wabbernde Gitarrenwände und ein treibendes Schlagzeug.

Bandleader Adam Granduciel denkt beim Musik machen gerne ans Autofahren.
Das Gefühl von Freiheit das einen unwillkürlich überkommt, wenn sich eine lange Straße vor den eigenen Augen in den Horizont ergießt, passt gut zu Lost in the Dream. 

The War on Drugs schütteln mit diesem Album nicht nur ihre (keinesfalls schlechte) Vergangenheit ab, sondern machen sich auf den Weg, den klassischen Rock-Motiven der 80er Jahre ein neues Gesicht zu verleihen.
Ein definitiver Hörtip!

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