Ulysses 2.5 kann jetzt iPhone!

ulysses 2.5 cover

Das Ulysses meinen Schreiballtag seit langem maßgeblich mit gestaltet, wissen diejenigen, die hier schon länger mitlesen. Das liegt in erster Linie daran, dass der Markdown-Editor bei allem was er kann, keine Kompromisse macht. Was Ulysses kann, kann es perfekt. Und Ulysses kann jetzt auch iPhone!

12.03.2016

Ich habe es schon häufiger geschrieben: Es gibt keine Blogging-Software, mit der ich sorgenfrei auf das WordPress Backend verzichten kann. Einige Versuche sind zwar nah dran aber dennoch, irgendwas ist am Ende immer da, was nicht zufriedenstellend funktioniert.

Wer sich nicht immer wieder über die Inkompatibilitäten zwischen Schreibsoftware und WordPress API aufregen möchte, fährt auf lange Sicht am besten damit, das WP Backend eben nicht aus seinem Workflow auszuschließen.

Das schöne an Ulysses ist, dass die Software sich bis heute an keiner Stelle aufdrängt das zu tun und die Entwicklung des Markdown Editors schon immer darauf ausgerichtet war eine bessere und komfortablere Schreibumgebung zu werden und nichts anderes. Und genau das gelingt ihr von Update zu Update besser.

Die jetzt erschienene Version 2.5 für iOS macht aus Ulysses eine Universal App, die nun auch auf dem iPhone läuft. Das war für mich das letzte Mosaiksteinchen auf dem Weg zur perfekten Art und Weise digital Texte zu produzieren.

ulysses 2.5

Mein Geschriebenes fliegt jetzt zwischen allen meinen Devices hin und her, wobei der iPhone Zugriff mir dabei hilft, einfach noch mobiler und noch spontaner an meinem Zeug hier zu arbeiten.
Natürlich schreibe ich im Normalfall auf dem iPhone keine meterlange Prosa, dafür sitze ich zu häufig am Mac oder habe das iPad gezückt.
Funktionieren würde das allerdings auch, wenn man mal in die Situation gerät, dass es notwendig ist.

Letztes Jahr um diese Zeit z.B. habe ich dieses Blog gut sechs Wochen lang aus Nepal bespielt und das lediglich über mein iPhone. Hätte es Ulysses da schon für mein Telefon gegeben, wäre mir das ganz bestimmt entschieden leichter gefallen.

Zuhause besteht der große Gewinn von Ulysses auf dem iPhone für mich eher darin, dass ich von überall und zwischendurch Zugriff auf meine Texte und das in meiner vertrauten Arbeitsumlegung habe.
Schon in der Beta-Phase war ich begeistert davon, Texte mal eben während der U-Bahn fahrt, im stehen zu öffnen und an Formulierungen zu feilen oder neue Ideen schnell direkt in meine Sheets zu notieren, da wo sie hingehören.

Auf dem iPhone 6s und vor allem auf dem 6s Plus lässt sich mehr als gut damit arbeiten. Es hat nicht lange gebraucht, bis ich auch auf dem iPhone zum ersten mal in den namensgebenden „stream of consciousness“ geraten bin und meinen Gedanken beim Schreiben, auch auf dem iPhone freien Lauf lassen konnte.
Für mich gibt es keine bessere Beschreibung für das Gesamterlebnis, das Ulysses, Schreibenden auf OSX und iOS beschert.

Für mich ist die Suche nach der für mich passenden Texterstellung-Software, damit schon länger beantwortet. Die iPhone Kompatibilität von Ulysses zementiert diesen Umstand nur noch etwas mehr.

 

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