Ein “Veggie Day” bevormundet uns? – persönliche Freiheit fängt im Kopf an!

In Tagen in denen eine Partei lediglich den (alten) Vorschlag wiederholt, mal über einen vegetarischen Tag in öffentlichen Kantinen nachzudenken und unsere liebe Bildzeitung daraus mal wieder einen handfesten Skandal zaubern will, indem sie titelt, dass die Grünen dem deutschen sein Fleisch verbieten wollen, frage ich mich wieder einmal was wohl in den Köpfen der Leute, die diesen Quatsch auch noch beklatschen, denn so Vorgehen mag. Und ich frage mich auch warum andere Medien auf diese Rhetorik auch noch einsteigen (Klick), anstatt vielleicht einfach ein wenig mehr aufzuklären.
Bevor man sich darüber aufregt, dass die Politik uns unser Mittagessen verderben will, sollte jeder lieber nochmal in sich gehen und für sich entscheiden, ob ein fleischloser Tag in der Kantine nicht vielleicht wirklich ein Schritt in die richtige Richtung wäre. Ob aus gesundheitlichen, moralischen oder ökologischen Gründen.
Und mal Hand aufs Herz, die meisten von uns würden dies bei nach kurzen oder längerem Durchdenken wohl vermutlich bejahen.
Meiner Ansicht nach fängt persönliche Freiheit schon damit an sich erstmal darüber klar zu werden worüber wir hier überhaupt reden, bevor man anfängt die Politik dafür verantwortlich machen zu wollen was wir auf dem Teller haben (dürfen) und was nicht.
Vielleicht hilft hier auch mal ein bisschen Satire! Diese Nummer von Hagen Rether bringt so einiges auf den Punkt was der gemeine Bildzeitungsleser wohl eher vor sich herschiebt als mal darüber nachzudenken. viel Spaß

Sag was dazu!