Warum Du eine eigene Website benötigst!

Wordpress /Zwentner.com

Wer heute ins Internet schreiben will, hat dazu jede Menge Möglichkeiten.
Gute Inhalte gehören natürlich an erster Stelle dahin, wo sie auch gesehen werden.
Doch das ist nicht alles. Je nachdem wo und wie man Inhalte veröffentlicht kann man damit auch sein persönliches Profil im Netz schärfen.

Ich lese gerade ein Buch des indischen Journalisten und Reisebloggers Ajay Jain, der sich viel mit dem Thema Selbstdarstellung im Internet auseinander gesetzt hat.

Jain ist der Meinung, dass man sich in Sachen Internet, über zwei Dinge im Klaren sein sollte.

Erstens: Wer nicht im Internet Präsent ist, der existiert auch nicht (zumindest im virtuellen Teil der Realität).

Zweitens: Alle die im Netz Präsent sind sind für sich gesehen, eine eigene Marke, die man pflegen kann oder eben nicht.

Sicher, der sich selbstvermarktende Buchautor zum Beispiel, hat mehr Überschneidungspunkte zu dieser eher betriebswirtschaftlichen These, als eine Hausfrau aus Süddeutschland, doch in gewisser Weise kennen wir doch alle das Gefühl, dass Arbeits- und Privatleben im Netz miteinander verschmelzen.
Damit müssen wir leben, ob wir wollen oder nicht.

Dieser Gedanke ist folglich so alt wie die Angst vor den Fotos einer durchzechten Nacht, die der Chef einem, am nächsten Morgen im Büro unter die Nase hält, weil er sie im Facebook gesichtet hat.

Worauf ich hinaus will sind jedoch die Dinge, von denen wir wollen, das sie gesehen werden, was im Idealfall (zumindest laut Ajay Jain) übrigens alles sein sollte, was im Internet über uns auftaucht.
Es gibt Leute, die schreiben wirklich lesenswerte Texte, Reviews oder machen tolle Fotos, die sie dann ins Facebook oder bei Google+ posten oder z.B. auf Tumblr veröffentlichen.

Kreative Ergebnisse über soziale Netzwerke zu verteilen ist keine schlechte Sache weil sich damit viele Leute erreichen lassen.

Die Inhalte selbst gehören jedoch auf die eigene Website, selbstgehostet und mit eigener Domain.
Nur dort gehören sie wirklich zu einem selbst und werden als die eigenen Produkte wahrgenommen.
Es spricht nichts gegen eine aktive Facebook-Seite zu einem Blog oder einen belebten Tumblr mit vielen Reblogs, doch die eigenen Inhalte sollten klar auf die eigene Person zurückzuführen sein.
Auf einer eigenen Website können Inhalte nicht einfach gelöscht oder verkauft werden und auch nicht gemeinsam mit einem sozialen Netzwerk aus der Mode geraten.

Jain spricht bei der eigenen Website von so etwas wie einem “persönlichen Hub” von dem aus alle weiteren Aktivitäten gestartet werden können.
Diesen Gedanken finde ich richtig!
Die eigene Website ist die beste Möglichkeit für alle die ihre Meinung im Netz, zu welchen Themen auch immer publik machen möchten dies zu tun.

Eine Website zu erstellen ist kein Hexenwerk!

Was für viele zu kompliziert klingt oder den Aufwand nicht zu lohnen scheint ist garnicht so schwer.
Webspace und Domain gibt es z.B. hier kinderleicht und super günstig.
Wordpress, das erfolgreichste Content Management System und noch immer die Empfehlung Nummer eins, ist kostenlos hier zu bekommen.
Mehr braucht es nicht um loszulegen.
Der Rest kommt fast von alleine, wenn man sich ein klein wenig mit der Materie auseinandersetzt.

WordPress bietet unzählige kostenlose Seitendesigns und Konfigurationsmöglichkeiten und es sind fast keine Programmierkenntnisse nötig um sich damit eine individuelle Website zu gestalten.

Die Inhalte die man auf der eigenen Seite veröffentlicht hat, werden dann dann nur noch in die gewünschten sozialen Netzwerke verlinkt.
Auf Wunsch geht das mit WordPress dann ganz automatisch ohne Mehraufwand.

Bevor man also seine kreative Energie ins Netz fließen lässt, sollte man sich eine gute Grundlage dafür schaffen. Die eigene Website ist der wichtigste Schritt zur Entwicklung der eigenen Marke im Internet.

Wen das Thema interessiert dem empfehle ich die Lektüre des Buches “Super Brand You” von Ajay Jain.
Das gibt es z.B. als eBook bei Amazon und es enthält viele weitere Tips für den Aufbau einer seriösen Internetpräsenz.

Sag was dazu!