Warum du Putzen und nicht meckern sollst!

Es klingt wie eine sehr alte abgedroschene Floskel! Doch das physische Aufräumen, Putzen oder beschäftigen mit den Dingen in den eigenen vier Wänden strukturiert eben auch das Gemüt! Aber warum?

Es ist eigentlich ziemlich komisch mit was für Zeug man sich, an dem Ort den man Zuhause nennt, so umgibt.

Da sammeln sich alte Flyer, Magazine und Prospekte die man ja noch durchschauen wollte, Staubschichten drängen sich auf, Klamotten, die eigentlich in den Schrank wollen, liegen einem vor den Füßen.
Das Waschbecken verkalkt!
Krümel unterm Frühstückstisch, volle Mülleimer usw.
Unordentlich wird es fast wie von alleine!

Davon genervt ist man ebenfalls wie von selbst, zumindest meistens!

Aber hey, betrachten wir das “reine machen” doch als Ressource!
Drum herum kommt man eh nicht, zumindest nicht in unserem Kulturkreis.

Das es in der Tat ganz andere Formen des Umgangs mit dem Materiellen gibt, habe ich z.B. in Indien gemerkt.
Dort macht es an vielen Stellen, ob in Hotelzimmern, öffentlichen Fassaden oder Plätzen den den Anschein, als wird alles, so ganz bewusst dem Verfall überlassen.

Wahrscheinlich sind die Leute dort insgesamt etwas anders gepolt und nicht so verschmolzen mit ihren Besitztümern, wie wir hier im Westen. Auf die eine oder andere Art bestimmt ein Segen.
Wir müssen unsere sieben Sachen wohl genauso Sauber halten wie uns selbst um uns aufgeräumt zu fühlen, ist halt so!

Das die eigene Geisteshygiene eben auch an die Ordnung oder Unordnung der individuellen Besitztümer gekoppelt ist, sollten wir kritisieren, ändern können wir es wohl nicht.

Also warum, die Themen Putzen und Aufräumen, nicht positiv besetzten anstatt zu stöhnen, wenn man merkt, dass es wieder mal soweit ist!

Sag was dazu!