WWDC Podcast mit John Gruber – Phil Schiller lügt sich an der iPhone-Realität vorbei.

John Gruber, Phil Schiller WWDC

Die aktuelle Folge des Podcasts „The Talk Show“ mit dem Blogger John Gruber wurde in der letzten Nacht live von der WWDC ins Netz gestreamt.
Im Gespräch war Apple Hardware Chef Phil Schiller. In Sachen 16 GB iPhone log er das blaue vom Himmel.

10.06.2015

Die interessanten Passagen wurden inzwischen auf „TheVerge“ öffentlich dokumentiert und die Folge sollte bald nachzuhören sein.

16 GB iPhones – Die richtige Wahl!

Auf die Frage Grubers, warum Apple noch immer 16 GB Geräte im Angebot habe und inzwischen auf den 32 GB Zwischenschritt im Gerätefuhrpark verzichtet, konnte man live verfolgen wie sich ein hochrangiger Manager in die eigene Tasche lügt.

“I THINK WE’VE MADE GREAT CHOICES THERE.”

Schiller dagte tatsächlich, dass der Bedarf nach mehr Speicher in den Einstiegsmodellen des iPhones kein Bedürfnis der Kunden sei.
Diese würde ohnehin zunehmend auf Cloud-Speicher ausweichen und Mediendatein streamen.

Das geht nicht nur an den Bedürfnissen der Kunden, sondern auch an der Situation im Mobilfunk, Kilometerweit vorbei.

Jeder der ein 16 GB iPhone besitzt und schon mal für ein iOS Update seine halbe Konfiguration löschen musste, wird diese Aussage als blanken Hohn empfinden.

Die Speichersituation auf iPhones ist schon immer das realitätsfernste Detail des Apple-Konzerns gewesen und steht seit den Anfagszeiten unter massiver Kritik der Nutzer.

Um es festzuhalten: 16 GB iPhones sind höchstens eine Gute Wahl für die Mehrung von Apples Barvermögen oder für die Rendite der Aktionäre.

Sie sind ein Usability Supergau und stehen seit Jahren im entgegengesetzten Interesse der Nutzer, die sich lediglich das günstigste iPhone leisten können oder wollen.

Sag was dazu!