You Tube stellt sich gegen die Suche nach Terror-Propaganda

Viele zukünftige Extremisten rekrutieren sich quasi selbst im Internet, in dem sie z.B. nach IS-Propaganda Material auf You Tube suchen. Ein neuer Ansatz von Google sol das bald weltweit verhindern, die sog. Redirect-Method.

you tube

20.07.2017

Oft radikalisieren sich gerade eher perspektivenlose und isolierte junge Menschen über solche Videos, die den Menschenfängern des Terrorismus auf den Leim gehen, weil sie keinen anderen Sinn mehr in ihrer Existenz sehen können.

Die Redirect Method arbeitet in zwei Schritten. Erst einmal werden bestimmte Suchbegriffe wie z.B. “Terror”, “Heiliger Krieg”, “IS” o. Ä. überwacht und dann blockiert.

Doch dabei bleibt es nicht: An stelle eines z.B. schwarzen Bildschirmes bekommt der User anschließend Videos präsentiert, die andere Lebensentwürfe und Narrative transportieren.
Dabei handelt es sich um Material, dass bereits auf der Plattform existiert und bspw. von NGO’s die sich gegen den Terror einsetzen dort eingestellt wurde.

Ein spannender Ansatz, dessen Erfolg sich zudem gut quantifizieren lässt. So lässt sich u. A. die   abgespielte Länge, der (alternativ) Videos messen und dadurch können dann theoretische Aussagen darüber gemacht werden, ob ein vielleicht zukünftiger Sympathisant einer Terror-Organisation, sich zumindest angeschaut hat, was das Leben für Alternativen bereit hält.

Mehr über die Redirect-Methode erfahrt ihr hier.

Bislang sind die Änderungen nur in den USA Aktiv, sollen aber bald auch auf andere Länder in Europa ausgeweitet werden.

(via)

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