Brian Eno: Ikebukuro
Ikeburo stammt von Brian Enos (aus meiner Sicht unterschätztem) Album ‚The Shutov Assembly‘ (1992), dass initial als Mixtape für seinen Freund, den russischen Künstler Sergei Shutov gedacht war.
30.03.26
Shutov hat Enos Musik immer bei der Arbeit an seiner Kunst gehört und ihm irgendwann erzählt, dass er in Russland aber Schwierigkeiten hat an neue Musik von ihm zu kommen. So kam end dann dazu ihm ein Mixtape zu machen.
Die Tracks sind nach Orten benannt in denen Eno zu dem Zeitpunkt bereits verschiedenen Kunst-Installationen vertont hatte. Allerdings sind sie nur danach benannt worden und waren nicht Teil dieser.
Insgesamt ist es ein sehr düsteres, träges und für Eno fast schon eher untypisches ‚Dark Ambient‘ Werk, dass mich in den letzten tagen irgendwie voll in seinen Bann gezogen hat. Allen voran ist es der Track ‚Ikebukuro‘ (benannt nach einem Stadtteil Tokios) der das besonders stark macht. Ruhige mutmaßlich kanalartige klingende Echos unterbrochen von dem immer wiederkehrenden Geräusch eines Rotors oder Ventilators. Der mehr als sechzehn Minuten lange Song ist wirklich atemberaubend.
Ich kann nicht an der das als diese Stimmung meditativ zu beschreiben!
Für mich ist das Ganze Album ein ‚hidden gem‘ in Enos Diskographie auch wenn es in der Kritik nie besonderes gut weg gekommen ist und auch nach 35 Jahren ist es wert mal abgecheckt zu werden.
Ikebukuro · Brian Eno The Shutov Assembly ℗ All Saints Records
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