Feiertage und Konsum: Ein untrennbares Gespann

Foto von: Petra Bork  / pixelio.de

 

So, das Jahr wäre schon wieder so gut wie geschafft und auch dieses mal gerieten die meisten von uns in neue Shopping Höhenflüge. Es scheint so als wenn wir jedes Jahr mehr Geld ausgeben für Geschenke und das meiste davon inzwischen online. Laut Angaben des deutschen Handelsverband (HDE) waren es in 2018 satte zehn Prozent mehr als im Vorjahr und das gegenüber gerade mal einem Prozent Zuwachs im stationären Einzelhandel.

Es ist schon unglaublich, was sich einige das Weihnachtsfest inzwischen so kosten lassen. Im Schnitt hat jeder Deutsche im Jahr 2018 sage und schreibe 472 Euro für Geschenke auf den Kopf gehauen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Man braucht sich eigentlich gar nicht die Mühe machen, das auf über achtzig Millionen Deutsche hochzurechnen um zu begreifen, dass wir hier mit wahrlich schwindelerregenden Summen zu tun haben.

Ich behaupte jetzt aber mal, neben den Unsummen für Geschenke zu Weihnachten, wird über die Feiertage noch weit mehr Geld ausgegeben. Und das einfach aus dem Grund, dass es auch viele Leute gibt, die die freie Zeit nutzen um sich selbst etwas zum Jahresende zu gönnen. Da werden unzählige als Geschenk erhaltene Gutscheine eingelöst, Filme und Serien für das Weihnachts-Kino Zuhause digital ausgeliehen, Musik und Apps auf iTunes oder GooglePlay gekauft usw.  So manch einer Versucht vielleicht auch sein Glück bei Angeboten wie dem von Online Slot Spiele um den einen oder anderen Euro wieder reinzuholen, der vorher für Geschenke draufgegangen ist.

Warum auch nicht, denn man muss sich ja schliesslich auch irgendwie beschäftigen wenn der Ganze Trubel erstmal vorbei ist und man mit der Familie auf der Couch sitzt und es sich gutgehen lässt. Und so ein bisschen ist das ja auch so als ob man sich belohnt für ein erfolgreiches Jahr oder?

Man kann es drehen und wen den wie man will: In unserer Gesellschaft bedeuten Feiertage auch immer Konsum.  Natürlich liegt es an jedem selbst sich da auch mal zu bremsen. Zu viel des Guten war nicht nie richtig und man muss die Dinge ja auch noch wertschätzen können. Ein schlechtes Gewissen muss aber niemand haben der sich mal was gönnt. Wo kämen wir denn da hin?

 

 

*** Belong to the cool Kids! It’s Easy: Follow this Blog on Social Media like Twitter, Snapchat or Instagram for more Content of from Zwentner.com & about my Life ***