Wie wählt man einen Gaming Monitor aus?

Gaming ist beliebtes Hobby und bringt Spaß und Freude direkt ins Wohnzimmer. Doch der schnellste Computer, die beste Tastatur und der bequemste Stuhl sind nutzlos, wenn nicht auch der richtige Gaming-Monitor auf dem Schreibtisch steht.

Die Auswahl ist mittlerweile riesig. 27 Zoll oder 32 Zoll, 4k, 144 Hz, 1 ms Reaktionszeit, was davon ist wirklich wichtig? Wir zeigen dir in diesem Artikel, wie du den richtigen Gaming-Monitor für dich findest. Außerdem geben wir dir wichtige Tipps, die du vor dem Kauf unbedingt beachten solltest. Denn der Preisbereich ist recht breit. Teure Monitor sind nur erschwinglich, wenn Online Casino Bonus ohne Einzahlung sofort gespielt wird.

Welche Spezifikationen sollte dein Monitor haben?

Moderne Gaming-Monitore unterscheiden sich vor allen in den folgenden Bereichen:

  • Größe
  • Auflösung
  • Bildwiederholfrequenz
  • Reaktionszeit
  • Farbwiedergabe / HDR
  • Ausstattung

Größe

Beim Kauf eines Monitors ist das erste Kriterium oft die passende Größe. Meist wird die Bildschirmdiagonale in Zoll angegeben. Waren vor einigen Jahren 24 Zoll die gängige Größe, sollte 27 Zoll heute das Minimum sein. Viele Gamer bevorzugen aufgrund des größeren Sichtfelds 32 Zoll Monitore oder greifen gleich zu einem Ultrawide Bildschirm mit 34 Zoll oder bis zu 49 Zoll.

Größe des Monitors in Zoll Sitzabstand laut THX in cm  Sitzabstand laut SMPTE in cm
15 51 60
17 57 70
21 70 85
24 82 100
27 91 112
32 109 130

Auflösung

Bei der Auflösung stellen sich viele Gamer die Frage, ob sie sich für eine höhere Auflösung entscheiden sollen und vielleicht sogar 4K wählen. Je höher die Auflösung, desto schärfer ist das Bild und desto mehr Details sind sichtbar. Gleichzeitig muss die Grafikkarte mehr leisten, um das Bild schnell genug darzustellen. 

Eine höhere Auflösung als Full-HD stellt viele Grafikarten vor eine Herausforderung und lässt die FPS einbrechen. Wer schnelle Shooter und actionreiche Spiele spielt, sollte beim Zocken eine geringere Auflösung wählen. Bei ruhigen Spielen bringt eine hohe Auflösung deutlich mehr Details und schönere Farben.

Bis 24 Zoll ist Full-HD mit 1920 x 1080 eine gängige Auflösung. Darüber sollte der Monitor mindestens WQHD bzw. QHD (2560 x 1440). Bei einer Bildschirmdiagonale, die größer als 32 Zoll ist, sollte es dann jedoch schon 4K sein. Aber Achtung: Hier sollte genau darauf geachtet werden, dass die Grafikkarte die nötige Leistung bringt. 

Bildwiederholfrequenz

Bei diesem Kriterium gibt es eine klare Tendenz, mehr ist in der Regel immer besser. Früher waren Bildschirme mit 60 Hz der Standard, dann kamen Bildschirme mit 100 Hz auf den Markt, heute besitzen Gaming-Monitore in der Regel nicht weniger als 120 Hz. 

Empfehlenswert sind 144 Hz, damit alle Bilder ruckelfrei dargestellt werden. Denn dieser Wert besagt, wie oft der Bildschirm das Bild aktualisiert. Gleichzeitig muss jedoch auch die Grafikkarte genügend Leistung bringen. Kommt diese bei Spielen nicht über 30 FPS, bringen 144 Hz keinen wirklichen Vorteil. 

Bei der Synchronisierung zwischen Grafikkarte und Bildschirm spielen G-Sync und FreeSync eine wichtige Rolle. Nutzer mit einer AMD-Grafikkarte sollten einen Bildschirm mit FreeSync kaufen, Anwender mit einer Grafikkarte von Nvidia können nur G-Sync nutzen.

Reaktionszeit

Die Reaktionszeit gibt an, wie schnell der Bildschirm das Bild wechseln kann, genauer, wie schnell die einzelnen Pixel ihre Farbe ändern können. Hier werden oft sehr geringe Werte angegeben. Zur Unterscheidung ist es wichtig, um welchen Wert es sich genau handelt. 

1ms ist recht schnell, doch günstige Monitore geben hier nur den Wert an, der sich auf einen Wechsel von Schwarz zu Weiß bezieht. Wichtiger ist der Wert, der zwischen einem echten Farbwechsel stattfindet. 

Empfehlenswert sind hier 2ms oder schneller. 

Farbwiedergabe und HDR

Die Farbtiefe wird in Bit angegeben. Ein weiterer wichtiger Wert ist der Farbraum. Bei der Farbtiefe reichen 8 Bit völlig aus und beim Zocken ist auch der Farbraum nicht ganz so entscheidend. Wer schöne Farben benötigt, sollte auf eine sRGB-Abdeckung von mindestens 97 % achten. 

Bei Filmen ist wichtig, dass der Bildschirm HDR unterstützt und damit das Bild mit deutlich lebendigeren Farben darstellen kann. Auch beim Zocken im Online-Casino sind schöne Farben von Vorteil. 

Ausstattung

Ein Gaming-Monitor sollte unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten bieten. Wichtig sind hier sind mindestens HDMI 1.4 und DisplayPort 1.4. Je nach Grafikkarte sollte ein Monitor gewählt werden, über genügend Anschlussvarianten verfügt. 

 

Weiterhin können moderne Monitore in alle Richtungen verstellt werden. Gerade günstige Bildschirme lassen sich jedoch oft nur in der Höhe verstellen. Abhilfe kann hier eine Vesa-Monitorhalterung schaffen. Diese lässt sich wahlweise an der Wand oder am Tisch befestigen. Optional können zwei Monitore angebracht werden.

Für welchen Monitor soll ich mich jetzt entscheiden?

Sobald die oben genannten Fragen beantwortet sind, kann die Suche beginnen.

Bei Bildschirmen gilt jedoch fast immer die Regel, je teurer, desto besser und schärfer ist das Bild. Wer jedoch von Anfang an etwas mehr Geld ausgibt, hat länger Freude an diesem Produkt. Monitore werden in der Regel täglich verwendet und deshalb lohnt sich eine Investition in den richtigen Gaming-Monitor.