Greta van Fleet und die schlechteste Pitchfork Wertung ever

Das renommierte online Pop-Magazin ‚Pitchfork‘ haut für Greta van Fleet’s ‚Anthem of the Peaceful Army‘ die meines Wissens schlechteste Bewertung in der Verlagsgeschichte raus. Was für eine Ehre. ;)

24.10.2018

Und alleine deswegen schon eine gute Gratis-Werbung für diese offensichtlich gar nicht mal so gute Band. Das Review von Jeremy D. Larson werden nämlich trotzdem ein bis zwei Millionen Leute lesen vermute ich mal. Lohnt sich auch, denn es gibt viel zu lachen:

Greta Van Fleet sound like they did weed exactly once, called the cops, and tried to record a Led Zeppelin album before they arrested themselves. The poor kids from Frankenmuth, Michigan don’t even realize they’re more of an algorithmic fever dream than an actual rock band.

Es gibt wirklich jede Menge schlechte Musik da draussen und ganz viel davon findet zu Recht keinerlei Rückhall im Feuilleton oder in der Spartenkritk. Das schöne am Pop ist aber auch, dass es immer wieder Dinge gibt die „nach oben spülen“ und Erfolg haben bei denen es ganz egal ist ob sie eigentlich für die Tonne sind.

Bei denen kann man dann quasi zugucken wie um sie herum die Marketingmaschine aufgeblasen wird, damit sich möglichst viel von dem Schrott noch zu Geld machen lässt.

Auf iTunes sagen die jedenfalls:

Das Debut der US Band taucht Classic Rock in den Jungbrunnen.

Ich vermag gerade nicht einzuschätzen ob die US Teenie Rocker von Greta van Fleet sich da an ihren großen Idolen verhoben haben oder nicht, auch wenn hier gerade das Album im Hintergrund läuft. Aber ich bin auch wirklich kein Experte für Stoner Rock…

Trotzdem: Ist das nicht ein schönes Phänomen? Musik bleibt aber natürlich Geschmacksache, nur fürs Protokoll ?

 

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