Photomator for Mac

Der bereits für iOS erhältliche Bildbearbeitungs-App Photomator ist jetzt auch für den Mac erschienen, und bringt die praktischen und einfach anzuwendenden Funktionen nun nahtlos auf Apples große Maschinen.

29.05.2023

Hinter Photomator stecken die Leute des lange schon für macOS etablierten Photoshop Konkurrenten Pixelmator Pro. Photomator ehemals (Pixelmator Photo) war ursprünglich als das Gegenstück für Apples Smartphones konzipiert.

Im Zuge des Re-Brandings von Photomator entstand seinerzeit jedoch eine ganz neue App, welche einige Funktionen von Pixelmator Pro über Bord warf und sich somit weitestgehend von den Tools für Layout’s, Font Art und anderen eher auf Grafik Design zugeschnittenen Optionen verabschiedete.

Dafür spezialisiert sich Photomator auf die schnelle und effektive Bearbeitung von Fotografien. Diese neue Marschrichtung hat sich bereits unter iOS bewährt sodass ein Angebot von Photomator für den Mac damit nur konsequent ist.

Einfach und kraftvoll

Das Beste zuerst: Beide Versionen von Photomator bedienen sich der Apple Fotomediathek. Ein Bild kann somit auf dem Mac bearbeitet und unter iOS finalisiert werden oder umgekehrt. Der Sync funktioniert dabei absolut zuverlässig und gibt mir das Gefühl wirklich frei zwischen iPhone, Mac und iPad floaten zu können.

Wer Photomator bereits unter iOS genutzt hat, dem geht die Benutzung der neuen Version für macOS zudem ziemlich leicht von der Hand. Die Schwerpunktsetzung auf die Bearbeitung von Fotos schlägt auch auf dem Mac gleich positiv durch. So lassen sich mit einem Klick Objekte in Bildern lokalisieren und getrennt von den anderen Bildebenen mit Filtern belegen, retuschieren oder freistellen.

Das ist natürlich keine Rocket Science, doch mit eierlegenden Wollmichsau Suites wie Photoshop oder eben auch Pixelmator Pro benötigt man dafür schon ein paar Klicks mehr.

Ganze Bilder können zudem ohne großen Aufwand in ihrer Auflösung verbessert, entrauscht oder über eine automatisiertes Color-Grading zu herausragenden Fotografien optimiert werden.

Photomator lässt euch gleich mehrere Bilder ihn einem Satz bearbeiten. Das macht z.B. großen Sinn beim pixelgenauen Zurechtschneiden vieler Bilder auf einen Streich oder beim setzten einer bestimmten Stimmung für eine Bilderserie. Wer will kann sich sogar komplexe Workflows, die unterschiedliche Bildmanipulationen bündeln selbst basteln und damit noch mehr Zeit sparen.

Alle Werkzeuge in Photomator sind wie schon in Pixelmator Pro durch schlaue AI-Algorythmen gestützt und sorgen für wirklich beeindruckende Ergebnisse. Ein frei versetzbarer Schieberegler, lässt euch bei vielen Optimierungen einen Vorher/Nachher Vergleich anstellen.

Mit erschienen der Mac Version wird Photomator nun auch in er Abo-Version in Apples App Store angeboten. Für 5,49 pro Monat erhält man Zugriff auf die Mac sowie die iOS Varianten. Wer mit Abos nichts anfangen kann der kann sich auch eine „Lebenslang-Version“ von Photomator für 99,99 Euro klicken oder greift zum Jahresabo für 34,99 Euro.

Wer nochmal eine genaue Übersicht darüber benötigt, was denn nun der Unterschied zwischen Pixelmator Pro und den Photomator Apps ist, der kann einen Blick auf diese extra für diesen Zweck erstellte Vergleichsseite werfen.

Fazit

Das Gesamtpaket von Photomator überzeugt vor allem Anwender, die daran interessiert sind mit wenig Aufwand und ohne großes „rein-nerden“ professionelle Ergebnisse in der Fotobearbeitung zu erzielen. Vor allem wenn man dazu gerne zwischen Mac und iOS switchen möchte. Das Vertriebsmodell der App ist absolut fair und macht sowohl Abo-Muffel als auch Gelegenheitsnutzer glücklich .

Photomator ist der Inbegriff einer Universal-App und eine echte Empfehlung!

 

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