Tag: Review

Typed für OSX – Die Wiederentdeckung des Minimalismus

Schreibsoftware kommt in der Regel in zwei groben Kategorien daher. Es gibt die umfangreichen Alleskönner, die darauf ausgelegt sind komplette Bücher zu schreiben und es gibt solche, die bewusst möglichst wenige Einstellmöglichkeiten bieten und mit einem übersichtlichen Interface die Textproduktion an sich in den Vordergrund rücken wollen. Typed reiht sich an dieser zweiten Stelle ein, bringt vieles auf den Punkt und trumpft mit ein paar netten Features auf.

Tonality auf dem Mac – Perfekte Schwarz-Weiß Fotos für Einsteiger und Profis

Ich habe mich mal ein bisschen mit Tonality, der preisgekrönten Mac App zur Erstellung und Bearbeitung von Schwart-Weiß Fotografien beschäftigt. Tonality ist eine Spielwiese für Änfänger, die mit Hilfe zahlreicher Presets schnell tolle und hochwertige Ergebnisse produzieren können. Fortgeschrittene Benutzer genießen gleichzeitig alle Freiheiten und Möglichkeiten die es für eine professionelle Nutzung benötigt.

Ulysses III auf dem Mac: Ein Plain Text Editor mit Charme

Inzwischen habe ich ja schon diverse Plattformen zur Texterstellung hier getestet. Ulysses III ist ein klassischer Plain Text Editor, der voll darauf ausgerichtet ist lange Texte zu produzieren. Durch die clevere Einbindung von Markdown und eine HTML Exportfunktion, eignet sich die Software jedoch auch hervorragend zum Bloggen. Ulysses III trumpft auf mit einer sehr frei zu konfigurierenden Optik, iCloud support sowie einer perfekten Integration der hauseigenen Textverarbeitungs-App Daedalus für iOS. Neben einer ganzen Ladung weiterer durchdachter Funktionen, versprüht das Schreibwerkzeug der deutschen...

Erfahrungen mit Airbnb

Die Idee zu der Couchsurfing ähnlichen Übernachtungsbörse gefällt mir schon lange ziemlich gut. Es hat dann aber doch ein bisschen gedauert, bis sich die Gelegenheit für mich ergeben hatte den Service einmal zu testen. Bei Airbnb stellen Privatleute ihre Gästezimmer, Ferienwohnungen, Gartenhäuschen und sonstigen Schlafplätze anderen zur Verfügung. Und das auf einem ähnlich entspannten Niveau wie bei Couchsurfing, nur etwas anders organisiert. Wer ein Plätzchen zu vermieten hat, meldet sich an und bekommt wenig später Besuch von einem Airbnb Fotografen,...

Musik zum Anhören: Destroyer – Kaputt

  Kaputt ist bereits das neunte Studioalbum der kanadischen Indie Pop Gruppe um den charismatischen Sänger und Songwriter Daniel Bejar. Seit dem erscheinen des Albums im Januar 2011 habe ich mich noch immer nicht satt gehört an dieser Musik. Doch was macht “Kaputt” zu etwas besonderem? Sicher alle Destroyer Releases haben ihren eigenen Charme, doch auch hier fällt Kaputt für mich etwas aus dem Rahmen. Das Album Das erste was mir beim anhören der CD durch den Kopf ging war:...

Alben für die Ewigkeit: The Cure – Wish

Es gibt wenig gute Musik, bei der ich nicht mit einen gewissen Abstand darauf Anfange etwas nostalgisch zu werden. Vielleicht gibt es solche Musik auch garnicht, denn Geschmack ist und bleibt nunmal auch an bestimmte Lebensphasen gekoppelt. Dennoch gibt es einige wenige Werke, denen es gelingt sich in meiner musikalischen Sozialisation, eine Präsens darüber hinaus zu erhalten. Für mich ist das Album Wish der ehemaligen englischen Wave-Pioniere der 70er Jahre, “The Cure” so ein Beispiel.   Das Album Wish erschien...

Meine Platte der Stunde: Boards of Canada, Tomorrow’s Harvest

Ganze Acht Jahre musste es dauern, bis meine electronic Helden der 90er Jahre uns nun mit einem neuen Longplayer beglücken. Nach “THE CAMPFIRE HEADPHASE” aus dem Jahre 2005 war es zwar nie wirklich ruhig um das schottische Musiker Duo geworden, doch “Tomorrow’s Harvest” ist die erste konzeptionelle Weiterentwicklung ihrer Musik seit diesem Zeitpunkt! Der Sound ist noch etwas düsterer und verkopfter geworden doch die sphärische, fast theatralische Umsetzung siedelt sich nach wie vor irgendwo zwischen Ambient, Techno und House an...